Satzung der Eigenheim- und Grundbesitzer Rudow e.V.
12357 Berlin-Neukölln, Neuköllner Straße 297 
gegründet am 08. Mai 1921

§ 1 Name und Sitz

Der Eigenheim- und Grundbesitzer Rudow e.V. ist eine Vereinigung von Eigenheim- und Grundbesitzern, die im Verwaltungsbezirk Neukölln in Berlin oder im angrenzenden Umland Eigentümer eines Grundstücks oder einer Eigentumswohnung sind.

Der Sitz des Vereins ist Berlin 
Der Verein ist in das Vereinsregister eingetragen.

 
§ 2 Zweck 

Der Eigenheim- und Grundbesitzer Rudow e.V. erstrebt den Zusammenschluss aller Eigenheim- und Grundbesitzer. Er dient gemeinnützigen Zwecken unter Ablehnung parteipolitischer, weltanschaulicher und religiöser Bestrebungen.

Der Verein bezweckt Wahrung und Förderung der berechtigten Belange der in §1 genannten Eigenheim- und Grundbesitzer. insbesondere durch schriftliche und mündliche Beratung und Belehrung, sowie in rechtlichen, technischen und wirtschaftlichen Angelegenheiten der Gartenbenutzung und der Kleintierhaltung. Der Zweck des Vereins ist nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet

§ 3 Mitgliedschaft
Mitglied kann jeder Grundstücks- oder Wohnungseigentümer werden. 
Fördermitglied kann werden, wer die Voraussetzungen für die Vollmitgliedschaft nicht erfüllt. 
Fördernde Mitglieder leisten dem Verein Beiträge durch Geldleistungen, die mindestens 50% des Jahresbeitrages eines Vollmitgliedes entsprechen, zusätzlich auch durch Sach- oder Dienstleistungen. 
Sie können an geselligen Veranstaltungen teilnehmen. Weitere Aktivitäten sind untersagt.

§ 4 Anmeldung und Aufnahme zur Mitgliedschaft
Die Anmeldung zur Mitgliedschaft kann durch jedes Mitglied erfolgen, über Aufnahme und Ausschluss entscheidet der geschäftsführende Vorstand. Mit der Anmeldung ist eine Aufnahmegebühr zu entrichten, deren Höhe durch die Mitgliederversammlung bestimmt wird.
 

§ 5 Erlöschen der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt: 
1.durch Tod; im Erbwege kann ohne Aufnahmegebühr die Mitgliedschaft fortgesetzt werden; 
2. durch Austritt; bei Einhaltung der sechswöchigen Kündigungsfrist zum Quartalschluss; 
3. durch Ausschluss; 
a.) durch Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte 
b.) bei gröblicher Verletzung des Ansehens und der Interessen des Vereins; 
c.) bei Beitragsrückständen für mehr als 12 Monate, sofern sie nicht auf Antrag ausdrücklich gestundet sind; 
4. bei Beitragsrückständen von 3 und mehr Monaten und mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen jegliche Ansprüche an den Verein.

§ 6 Beitrag

Der Beitrag, dessen Höhe durch die Hauptversammlung festgesetzt wird, ist eine Bringeschuld.

§ 7 Wahl des Vorstandes

Die Hauptversammlung wählt aus ihrer Mitte einen Vorstand auf die Dauer von 3 Jahren. 
Die Wahl der Vorsitzenden, der Kassierer, der Schriftführer und der Beisitzer erfolgt in geheimer Wahl. 
Wahl durch Handzeichen ist, wenn kein Widerspruch erfolgt, erlaubt. Widerwahl ist statthaft. 
Die Amtsdauer des Vorstandes beginnt mit der Beendigung der Wahlhandlung und dauert bis zur vollzogenen nächsten Wahl.

 

§ 8 Vorstand

1. Vorstand im Sinne des § 26 des BGB ist der 1.Vorsitzende, der 2. Vorsitzende, der 1. Kassierer, der 2.Kassierer und der 1.Schriftführer als geschäftsführender Vorstand. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Vorstandsmitglieder vertreten. 

2. Dem engeren Vorstand gehören an: 
Die vorgenannten, der 2.Schriftführer und die Beisitzer. 
3. Dem erweiterten Vorstand gehören an: 
Alle vorgenannten, die Gruppenkassierer, die Fachberater und die Revisoren.
 

§ 9 Rechte und Pflichten des Vorstandes

Der Vorstand im Sinne des § 8,Abs. tagt monatlich einmal und ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend sind. 
Der Gesamtvorstand wird nach Bedarf einberufen. 
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. 
Dem geschäftsführenden Vorstand obliegt die gesamte Geschäftsführung, die Erledigung gefasster Beschlüsse und die Vermögensverwaltung.

 

§ 10 Mitgliederversammlung

Mitgliederversammlungen finden nach Bedarf, mindestens einmal im Vierteljahr statt. Auf schriftlichen Antrag von mindestens ein Zwanzigstel aller Vereinsmitglieder muss eine Mitgliederversammlung einberufen werden. 
Die Einberufung erfolgt durch den Vorsitzenden mittels Einladung an die Mitglieder, aus der die Tagesordnung ersichtlich ist. 
Die Einladungsfrist beträgt drei Wochen. 
Bei Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der anwesenden Mitglieder. 
Die Beschlussfähigkeit der Versammlung wird vom 1.Vorsitzenden festgestellt. 
Über Satzungsänderungen kann nur in einer Hauptversammlung verhandelt und Beschluss gefasst werden, wenn die rechtzeitig an die Mitglieder abgesandte Tagesordnung den Punkt „Satzungsänderung“ ausdrücklich enthält. Hiervon abgesehen können mit der Zustimmung des Vorstandes auch Anträge, die nicht auf der Tagesordnung stehen, zur Verhandlung gebracht werden. Über die Versammlung ist eine vom Versammlungsleiter zu unterzeichnenden Niederschrift aufzunehmen.

 

§ 11 Aufgaben der Jahreshauptversammlung

Zu den Befugnissen der Jahreshauptversammlung gehören: 
1. Entlastung des Vorstandes 
2. Wahl des Vorstandes und der Kassenprüfer 
3. Beschlussfassung über Beiträge, Aufnahmegebühr und Umlagen

 

§ 12 Geschäftsjahr

Das Rechnungs- und Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

 

§ 13 Fachgruppen

Fachgruppen sind Abteilungen des Vereins auf geschäftlich selbstständiger Grundlage unter sinngemäßer Anwendung dieser Satzung und der Bestimmung ihrer Fachorganisation.

 

§ 14 Auflösung des Vereins

Ein Antrag auf Auflösung des Vereins ist nur zulässig, wenn er entweder von dem Gesamtvorstand oder mindestens der Hälfte aller Vereinsmitglieder gestellt wird. 
Die Auflösung kann nur in einer ausschließlich zu diesem Zweck einberufenen Hauptversammlung erfolgen. 
Zu dem Beschluss auf Auflösung ist notwendig, dass in der Hauptversammlung mindestens ¾ der Mitglieder anwesend sind und dass von diesen 2/3 die Auflösung beschließen. Waren in der Versammlung ¾ der Mitglieder nicht anwesend, so ist innerhalb von vier Wochen eine neue Hauptversammlung einzuberufen, in der dann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder der Auflösungsbeschluss mit 2/3Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst werden kann. 
Die Hauptversammlung, welche die Auflösung beschließt, bestimmt mit einfacher Stimmenmehrheit über die Liquidation und die Verwendung des nach der Liquidation verbleibenden Vereinsvermögens.

 

§ 15 Erfüllungsort

Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Berlin-Neukölln. 
12357 Berlin, den 30. November 2013