SON 10 2021 01

Vereinsfahrten   Vereinsfahrten    Vereinsfahrten     Vereinsfahrten  
Sie erinnern sich noch ……………?
Unsere letzte Vereinsfahrt war im Juli 2019. Das ist bereits mehr als 2 Jahre her.

Die Pause war von uns allen nicht gewollt. Sie wurde uns von der Pandemie verordnet. Die für 2020 und 2021 optimistisch von unseren beiden Organisatoren  Jürgen und Lothar geplanten Reisen fielen also dem Virus zum Opfer. Wir können von Glück reden, wenn es nur die Reisen waren. 
Wir nehmen an, dass die Pandemie uns im nächsten Jahr nicht wieder ausbremsen wird und haben deshalb beschlossen, die doch beliebten und begehrten Reisen wieder aufzunehmen.
Zunächst beginnen wir am Donnerstag, dem 05.05.2022 mit einer Tagesreise nach Jüterbog zum Kloster Zinna und zum Webermuseum.  Unterwegs werden wir natürlich zu Mittag essen und auch Kaffeetrinken wird eingeplant.
Eine zweite Tagesreise haben wir für Mittwoch, den 27.07.2022 nach Waren/ Müritz vorgesehen. Auch hier wird wie gewohnt ein volles Programm geboten.
Da wir nicht wissen, wieviel Personen sich für diese Fahrten interessieren, können wir natürlich noch  nicht mit der Planung beginnen  und auch noch keine Preise nennen. Sie können aber versichert sein, dass es keine Überraschungen geben wird.
Auf unsere Umfrage im Juli bzgl. Interesse an künftige Vereinsreisen haben sich nur ca. 30 Mitglieder gemeldet. Vor der Pandemie waren es immer mehr als das doppelte. Wir vermuten, es lag an der unsicheren Virussituation.
Bitte bis Ende November bei Lothar Quaas anmelden.
                                   info@egr-berlin-rudow.de  oder Tel.: 030 661 89 98.

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SON 10 2021

Sanierung der Immobile richtig planen

Unsere Immobilien sind alle in die Jahre gekommen, wie wir selbst auch. Teils in den 60-er, 70-er und 80-er Jahre gebaut, entsprechen sie nicht mehr den heutigen Anforderungen die die Umwelt, unsere Geldbeutel und die gesetzlichen Vorgaben verlangen. Für uns vordergründig sind die Energiekosten, die in letzter Zeit drastisch gestiegen sind und weiter explodieren. Bei Gebäuden die in den 60-er und 70-er Jahren errichtet worden sind, ist das Sparpotenzial im Vergleich zu Eigenheimen aus dem Jahr 2007 besonders hoch, denn sie verbrauchen unsaniert das Doppelte an Energie, und sie schlagen in Geld um das Mehrfache durch, weil die Preise gestiegen sind. 
Doch wie geht man an das Problem heran, ohne unseren eigenen Geldbeutel nicht zu arg zu strapazieren? Viele haben überhaupt nicht die Mittel. Hier steht die Verbraucherzentrale mit fachlichem Rat zur Seite. Auch gemeinnützige Beratungsgesellschafte helfen hier. In erster Linie ist es wichtig überhaupt zu wissen wo liegen die Einsparpotentiale. Ist es die Fassade, die wärmegedämmt werden muss, sind es die Fenster, die zum Teil undicht geworden sind, oder ist es ratsam die Heizanlage zu erneuern. Alles auf einmal muss nicht in Angriff genommen werden. Es ist aber grundsätzlich ratsam einen Experten hinzu zu ziehen. Für ca. 30,- € kommt ein Fachmann der Verbraucherzentrale ins Haus und ermittelt welche  alternativen Heiztechniken ins Auge gefasst werden müssen. Aber nicht nur die Heizanlage hat er im Blick, sondern das gesamte Sanierungskonzept. Danach macht er Vorschläge welche Maßnahmen in einer sinnvollen Reihenfolge ergriffen werden sollten. Erst jetzt müssen Sie Ihr Augenmerk auf den Kostenrahmen richten. Mit den Empfehlungen des Energieberaters wählen Sie die erste Maßnahme aus, denn Sie müssen nicht alles auf einmal ausführen lassen. Sie lassen sich von entsprechenden Fachfirmen Angebote machen und werten sie aus. Auch hierbei erhalten Sie, wenn Sie es wünschen Entscheidungshilfen vom Berater.
Nun ist es für Sie wichtig zu wissen, dass Ihnen auch bei der Finanzierung der einzelnen Maßnahmen der  Staat hilft. Sie erhalten z. B. für eine neue Dachdämmung oder einen Heizungsaustausch im Rahmen der aktuellen Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bis zu 45 % der Kosten durch die Bundesanstalt  für Finanzaufsicht (BaFa), wenn die Vorgaben fachlich und energieauswirkend umgesetzt werden. Es gibt auch Förderkredite zu günstigen Konditionen bei der Kreditbank für Wiederaufbau (KfW). Auch bei Ihren Beurteilungen wo und wie  dabei vorgegangen werden sollte, erhalten Sie  professionelle Unterstützung von einem Energieberater. Die Anträge sind in den meisten Fällen vor einer Ausführung über Ihre Hausbank zu stellen. Es steht Ihnen aber auf frei zu bestimmten Klimapaketen eine Steuerförderung in Anspruch zu nehmen. Welchen Weg Sie begehen wollen, immer ist vorrangig eine lückenlose, professionelle, beratende Begleitung erforderlich, in vielen Fälle jedoch verpflichtend.                       
Dkr

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SON 07 2021 01

Berliner Wasserbetriebe / Abschlagszahlungen

Liebe Vereinsmitglieder, haben Sie auch schon von den Berliner Wasserbetrieben die Abrechnung mit dem dazugehörigen aktuellen Abschlagsplan erhalten? In diesem Abschlagsplan sind diesmal nur die Abschläge bis zum Ende des Jahres 2021 ausgewiesen. Der Grund dafür sind rechtliche Anpassungen, die ab 2022 in Kraft treten. Die Gebühren sollen trotz der restlichen Anpassung stabil bleiben. Was bedeutet das für uns als Verbraucher? Wir der EGR werden bei den Berliner Wasserbetrieben nachfragen!
Michael Silbiger (Quelle Berliner Wasserbetriebe)

Info zum Grundwassermanagement
Der Eigenheim- und Grundbesitzer Rudow e. V.
lädt alle Interessierte und Betroffene ein:
Dienstag: 27. Juli 2021 – 18.30 Uhr
Es gelten auch weiterhin die allgemeinen Hygieneregeln des RKI
und der Senatsverwaltung. Ich freue mich schon jetzt auf
rege Beteiligung und gute Diskussionen.
Michael Silbiger (Bevollmächtigter des EGR)

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SON 07 2021

Wo uns der Schuh drückt

Werte Vereinsmitglieder nach der längeren Pause wollen wir uns, jetzt im 101. Jahr, verstärkt um Ihre Probleme kümmern. Diese wurden bisher in den Mitgliederversammlungen dem amtierenden Bürgermeister / -in vorgetragen und auch teilweise behoben. Wir wissen aber noch nicht, wo der „Schuh drückt“, daher die Bitte senden Sie uns ihre Probleme, die sie erkennen und die sie abgeändert haben möchten.
Denken Sie aber bitte daran: Keine Nachbarschaftsstreitigkeiten oder Ähnliches (bei mir hängt der Ast über dem Zaun), solche Dinge können sie gern bei einem persönlichen Gespräch in der monatlichen Rechtsberatung im Vereinshaus vortragen. Wir sammeln die Ideen und übergeben sie den entsprechenden Behörden. Denken sie daran, in der Gruppe sind sie stärker als ein „Einzelkämpfer“.
Sie können sich doch einmal zur Einbahnstraßenregelung in der Köpenicker Straße äußern, die als Ersatzstrecke für den Fernwärmebau auf dem Neudecker Weg notwendig war. Natürlich haben die üblichen Verdächtigen die Strecke als Rennstrecke genutzt, aber mit einer vernünftigen Regelung (rechts vor links und evtl. Poller) ließe sich da einiges verändern. Das war nur ein kleines Beispiel, Ihnen fällt bestimmt viel mehr ein.
Benutzen sie bitte unsere bekannte E - Mail Adresse info@egr-berlin-rudow.de, das Telefon 030 / 662 48 00 (Anrufbeantworter ist geschaltet, wir rufen zurück) oder sprechen sie Ihren Gruppenbetreuer an.
Wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer.
Peter Genrich (Kassierer)

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SON 05 2021

Das Rudower Fließ

Sie alle haben sich schon des Öfteren dort nach einem üppigen Mittagessen bei herrlichem Sonnenschein die Kalorien wieder abgelaufen. Sicher hat sich dabei der Eine oder andere gefragt, woher dieses Bächlein mit der naturbelassenen Vegetation seinen Namen hat und wie es entstanden ist. Der Wasserlauf ist nicht für das nahegelegene Klärwerk in Waßmannsdorf angelegt worden. Nein, er war schon da bevor das Klärwerk gebaut wurde, und zwar vor ca. 12.000 Jahren, während der Weichselkaltzeit als eiszeitliche Schmelzwasserrinne entstanden. Durch den Anstieg der Temperaturen kam es zu einer Schnee- und Eisschmelze und das Wasser sammelte sich in Vertiefungen, die sich zu einer Rinne ausformten. Diese Rinne blieb über viele Jahrhunderte von menschlichen Einflüssen verschont.
Zwischen den beiden Weltkriegen wurde für den weiteren Verlauf ein unterirdischer Kanal geschaffen, um das Gebiet zwischen Neuköllner Straße und Teltowkanal ohne landschaftlichen Einfluss erschließen zu können. So fließt das Fließ unmittelbar vor dem Bildhauerweg in einen unterirdischen Kanal, weiter unter dem Ehrenpreisweg zur Stubenrauchstraße. Hier folgt der Kanal etwas halbrechts der Stubenrauchstraße, wobei sich dann das Wasser unterhalb des Tanklagers Rudow, nach 9,2 km, in den Teltowkanal ergießt.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kam es zu einer weiteren gravierenden Denaturierung im oberirdischen Wasserverlauf im Bereich des Geflügelviertels. Anwohner begradigten bei der Errichtung ihrer Bauwerke das Ufer des Baches. Die Betreiber des Klärwerkes Waßmannsdorf nutzten das Fließ darüber hinaus als Vorfluter. Um die belasteten Abwässer schneller abfließen zu lassen, wurde das Flussbett begradigt und mit Betonschalen ausgekleidet.
1980 erfolgte dann wieder ein Rückbau. Die Betonschalen wurden entfernt und das Gewässerbett schlangenförmig ausgedehnt und verbreitert. Eine Uferbepflanzung mit Bäumen und Sträuchern folgte. Man legte Wege, auch über Holzstege, an. Von diesen Stegen kann man die Fauna und Flora beobachten. So erleben wir das Gewässer heute, das seinen Ursprung in den Kleinziethener Rieselfelder vor der Stadtgrenze als sandgeprägter Tieflandbach hat. Es wird in seinem Verlauf in Richtung Nordost von Bewässerungsgräben und heute zusätzlich vom Klärwerk Waßmannsdorf mit geklärtem Abwasser gespeist. Das Fließ verläuft als tiefer, breiter Graben parallel zum Rudower Damm, der ehemaligen Straße von Kleinziethen nach Rudow, bis zum heutigen Berliner Mauerweg. Nach einem Durchfluss durch einen langen Düker, einer Druckleitung zur Unterquerung bspw. einer Straße, passiert das Fließ die Landesgrenze zu Berlin. Hier ändert sich das Landschaftsbild des Rudower Fließ, dank eines behutsamen und durchdachten Rückbaues, deutlich. Dichter Baumbestand und Wasserpflanzen bilden die Uferlandschaft des Fließ. Nach der Unterquerung des Geflügelsteiges sind kleine Auen und Moore anzutreffen, die ein ideales Habitat für Teichrallen, Enten und Fischreiher bieten. An dieser Stelle mündet der Meskengraben in das Rudower Fließ. Unter Beibehaltung seiner nordöstlichen Richtung unterquert es die Großziethener-Chaussee und durchfließt weitere Moore, um danach, kurz vor der Neuköllner Straße seine Richtung nach Nordosten zu ändern. Die letzten oberirdischen Meter sind dann bereits kanalisiert.
Wie kommt nun dieser Bachlauf zu seinem Namen? In Brandenburg, Berlin und Sachsen wird ein solches Gewässer auch Fließ genannt. In einigen Brandenburgischen Dialekten findet man auch dafür die Bezeichnung Fliet. Niederdeutsch entspricht es dem Fleth oder Fleet, und im niederländischen ist es der Vliet.
Hannelore Schöneck und Dieter Rentz (Quelle wikipedia)

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SON 03 2021

Klage beim Verwaltungsgericht eingereicht

Entsteht etwa ein neues Sumpfgebiet im Blumenviertel und den angrenzenden Straßen in Rudow und Buckow? Wir hoffen, dass es soweit nicht kommt. Wie uns unser Partnerverein Siedlungsverträgliches Grundwasser Berlin e.V. (SVG) mitteilte, wurde die Klage „Siedlungsverträgliche Grundwasserverhältnisse“ von Herrn Rechtsanwalt Prof. Dr. Müggenborg am 29. Dezember 2020 beim Verwaltungsgericht Berlin eingereicht. Die Klageschrift ist 81 Seiten stark und wird von vier Parteien vertreten. (Mitglieder des SVG.) Jetzt heißt es erst einmal warten.
 (Quelle: Christina Schwarzer Vorsitzende des SVG)

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Wir zum Thema

Wir wollen nicht warten bis die Wahlwerbeaktivitäten von SPD, CDU, FDP und Bündnis 90, die Grünen, im Superwahljahr 2021 in Berlin an den Start gehen. Nein, wir wollen jetzt schon wissen, welche Standpunkte die Spitzenkandidaten zur Grundwasserproblematik einnehmen. Sie, liebe Mitgliederinnen und Mitglieder, haben jetzt schon das Recht auf diese Antworten. Wir, der EGR, werden um schriftliche Stellungnahmen nachsuchen. Diese Stellungnahmen werden wir natürlich in unserer Mitgliederzeitung veröffentlichen. Gerne würden wir das auch in der monatlichen Gesprächsrunde zum Grundwassermanagement im Vereinshaus des EGR diskutieren. Doch die gegenwärtigen Verordnungen im Zusammenhang mit Covid -19 lassen dies nicht zu. Der Eigenheim- und Grundbesitzer Rudow e.V. (EGR) wird Sie, liebe Interessierten, zum Neustart des Grund-wassermanagement frühzeitig informieren. Wir wollen gesund bleiben.
Michael Silbiger (Bevollmächtigter des EGR)

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Maskenpflicht auch in privaten Pkw  
Infektionsschutzmaßnahmen

Laut Pressemitteilung vom 02. Februar 2021 zur 5. Änderung der Infektionsschutzmaßnahmenverordung ist eine medizinische Gesichtsmaske in allen Fahrzeugen zu tragen Dies gilt für Personen, die nicht das Fahrzeug führen und nicht gegenüber Ehe-  Lebenspartnerinnen und -partnern, Angehörigen des eigenen Haushalts und gegenüber Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht, sowie im Umgang mit Schwerstkranken und Sterbenden.
Michael Silbiger,  Quelle Presse- und Informationsamt des Landes Berlin

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SON 02 2021

Grundwassermanagement

Entsteht ein neues Sumpfgebiet im Blumenviertel und den angrenzenden Straßen in Rudow und Buckow?
Wir meinen soweit ist es noch nicht. Wie uns unser Partnerverein Siedlungsverträgliches Grundwasser Berlin e.V. (SVG) mitteilte, wurde die Klage „Siedlungsverträgliche Grund-wasserverhältnisse“ von Herrn Rechtsanwalt Prof. Dr. Müggenborg am 29. Dezember 2020 beim Verwaltungsgericht Berlin eingereicht. Die Klageschrift ist 81 Seiten stark und wird von vier Klageparteien vertreten. (Mitglieder des SVG.) Jetzt heißt es erst einmal abwarten. Quelle Christina Schwarzer Vorsitzende des SVG.
Wir wollen nicht warten bis die Wahlwerbungen von SPD, CDU, FDP und Bündnis 90 die Grünen im Superwahljahr 2021 in Berlin starten. Nein, wir wollen jetzt schon wissen, welche Standpunkte die Spitzenkandidaten zur Grundwasserproblematik einnehmen. Sie, liebe Mitglieder*innen, haben jetzt schon das Recht auf diese Antwort. Wir der EGR werden um schriftliche Stellungnahmen nachfragen. Diese Stellungnahmen werden wir natürlich in unserer Mitgliederzeitung veröffentlichen. Gerne würden wir das auch im Grundwassermanagement im Vereinshaus des EGR diskutieren, jedoch Covid-19 lässt dies nicht zu. Somit sollten wir abwarten bis die Infektionsschutzmaßnahmenverordnungen zu SARS-CoV-2 und die Ansteckungsgefahren sich geändert haben. Der Eigenheim- und Grundbesitzer Rudow e.V. (EGR) wird Sie, liebe Interessierte, zum Neustart des Grundwassermanagement frühzeitig informieren. Wir wollen gesund bleiben.
Michael Silbiger ( Bevollmächtigter des EGR)

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SON 02 2021 01

Grundsteuerreform

Das Land Berlin liegt bei der Umsetzung im Zeitplan. Ab dem Jahr 2025 wird die Grundsteuer nach dem Grundsteuer-Reformgesetz festgesetzt. Mit dem Grundsteuer-Reformgesetz wurde eine verfassungskonforme, rechtssichere und zeitgemäße Fortentwicklung der Grundsteuer beschlossen. Darin hat der Bundesgesetzgeber eine Grund-steuer geregelt, die den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts entspricht. Auch das Land Berlin wird das neue Gesetz anwenden. Die Vorbereitungen zur Umsetzung der Reform liegen im Zeitplan. Seit 2019 wird an der Umsetzung des Bundesgesetzes gearbeitet. Der Grundsteuerwert wird nach dem tatsächlichen Bestand des Grundstücks (und der Gebäude) zum 01.01.2022 ermittelt. Die Erklärungen sind von den Eigentümer*innen ab dem 01.07.2022 online über das Steuerportal “ELSTER” abzugeben. Die Feststellungen der Grundsteuerwerte sollen in Berlin bis Anfang/Mitte des Jahres 2024 weitgehend abgeschlossen sein. Anhand der Messbeträge kann dann ein Hebesatz für Berlin ab dem Jahr 2025 festgelegt werden.
Michael Silbiger / (Pressemitteilung Nr. 21-001 vom 04.01.2021 Pressestelle Senatsverwaltung für Finanzen)

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V 01 2021 01

Über die Pandemie und die, die es nicht glauben wollen

Wenn Sie diese Zeilen lesen, haben wir das Jahr 2020 schon hinter uns oder es liegt in den letzten Zügen. Kein schönes Jahr, jedenfalls nicht für uns. Unser Vereinsleben hat arg unter den Begleitumständen gelitten. Wie Sie sich erinnern, fing das Jahr sehr dramatisch mit dem Corona-Virus an. Anfangs haben wir die Tragweite des beginnenden Geschehens noch gar nicht begriffen. Erst langsam wurde uns bewusst wohin alles führen wird. Das Wort Pandemie war vielen im März noch kein Begriff. Aber als sie für uns alle begreifbar war, musste eigentlich auch dem letzten bewusst werden, was es bedeutet, was auf uns zukommt und für jeden Einzelnen bedeutet. Erschreckend waren die Geschehnisse am Rande. In allen Bereichen herrschte Mangelware. Hamsterkäufe waren an der Tages-ordnung. Jetzt musste auch dem letzten bewusst werden, wie abhängig wir vom gesamten Weltgeschehen waren. Die allen Ortes gelobte Globalisierung, die ungehemmte Reiselust, die unkontrollierte Flüchtlingsbewegung u. v. m. hatten, wie wir heute wissen, viel dazu beigetragen. Jeder hoffte, dass mit kontrollierten und koordinierten Maßnahmen seitens der politischen Führung dem Schrecken ein Ende gesetzt wird. Doch außer Appellen geschah nichts. Außer, dass man viel Geld in die Hand genommen und zur Ausgabe freigestellt hat. Bums waren Milliarden da, wie unser Finanzminister sich so fein äußerte. Doch woher das Geld kam sagte er nicht. Er sagte auch nicht wer dafür gerade stehen muss. Brauchte er auch nicht, denn dieses konnten wir uns schon am ersten Tage ausrechnen. Wir, unsere Kinder und Kindeskinder werden dies bezahlen. Es sind ja nicht die Milliarden die gleich zu Anfang vielen klagenden Unternehmen in Aussicht gestellt wurden. Nein! Den Folgen der Globalisierung musste und muss man auch weiter entgegensteuern. Dazu benötigt man weitere Milliarden. Man stelle sich das mal vor, selbst das billige Klopapier wurde in China produziert. Aber das ist ja noch nicht alles. An allen Ecken fehlte Personal, in den Ämtern, besonders bei den Gesundheitsämtern, bei der Polizei und den Ordnungsbehörden, nicht vorstellbar auch im medizinischen Bereich. Das zusammenstreichen der Belegbetten hatte eine fatale Situation heraufbeschworen. Nachdem im Sommer sich dann die Pandemie abschwächte, war man guter Hoffnung, dass alle Verantwortlichen daraus gelernt hatten. Doch weit gefehlt. Und dies umso tragischer, weil man davon ausging, dass eine zweite Welle im Herbst viel stärker ausfallen und für alle eine hohe Herausforderung sein wird. So machte man munter weiter. Es wurde viel Diskutiert. Jeder Landesfürst hatte seine eigenen Vorstellungen und Ansichten zum aktuellen Problem. Statt sich nun mal ernsthaft zusammenzusetzen und das föderalistische System in Deutschland für eine kurze Zeit außer Kraft zu setzen und mit großer Geschlossenheit daran zu arbeiten, wie man beispielsweise einen Verhaltenskodex in der Bevölkerung anordnet, versucht man mit Bitten und Apellen Geschlossenheit und Folgsamkeit in der Bevölkerung zu erreichen. Wohin das führte konnte man in der jüngsten Zeit erschreckend zur Kenntnis nehmen. Eine kleine Minderheit, aber dennoch Tausende und Abertausende machten ihren Unmut Luft, weil sie ein kleines Stück Stoff vor Mund Nase binden, Abstände einhalten und ihre sonstige Gewohnheiten einschränken sollten. Die Mehrheit musste es ausbaden. Heute geht fast nichts mehr. Dennoch sollten wir die Hoffnung nicht verlieren, dass es sich bald bessert. Was bringt uns das neue Jahr? Vorerst sicherlich Mund-/Nasenschutz, Hygiene und Abstand halten. Jeder ist in der Verantwortung. In diesem Sinne alles Gute, Gesundheit und ein hoffentlich friedvolles  neues Jahr.               
Ihr 1. Vorsitzender Dieter Rentz    

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SON 12 2020

Wie sicher sind unsere Bankeinlagen?

Wir alle haben mehr oder weniger etwas auf der „hohen Kante“. Je älter wir sind umso umsichtiger betreiben wir dies. Man weiß ja nicht was kommt. Für alle Eventualitäten will man gewappnet sein. Diese Handlungsweise ist umso zwingender, wenn man eine Immobilie hat. Irgendwo oder irgendwann geht immer etwas kaputt. Also wird ständig etwas zurückgelegt für den Fall aller Fälle. Doch in der heutigen Zeit kommen Ängste auf. Bleibt mir mein kleines Vermögen? Habe ich noch die Garantie, dass es reicht?
Eines kann vorweggenommen werden, reichen wird es manchmal nicht. Der Wert des Geldes nimmt ständig ab, weil die Preise steigen und wir uns in einer gewollten und gelenkten Inflation befinden. Hinzu kommt, dass es jedem Angst macht, dass in der heutigen Zeit unter der Corona-Pandemie von der Politik Unsummen locker gemacht werden, um mit sinnvollen oder weniger sinnvollen Maßnahmen diverse Wirtschaftsbereiche zu stützen. Die Begehrlichkeiten sind groß. Woher das Geld kommt, sagt keiner.
Für unsere Bankeinlagen gibt es heute so gut wie keine Zinsen. Darlehen sind dagegen günstig. Die Banken wollen leben, können sich aber dem Druck des billigen Geldes nicht entziehen. Dennoch werden Allerortens Filialen geschlossen. Was Passiert aber, wenn eine Bank, ausgerechnet Ihre, pleite macht? Keine Panik! Ihre Bankeinlagen stehen unter einem gesetzlichen Schutz. Es ist also dort sicher aufgehoben. Denn Bankeinlagen  sind innerhalt der Europäischen Union bis zu 100.000,- € pro Kunde und Bankinstitut bei allen Banken und Sparkassen geschützt.  Im Falle einer Insolvenz einer Bank werden diese Einlagen innerhalb von sieben Werktagen komplett ersetzt. Die gesetzliche Einlagensicherung gilt für Tages-, Festgeld-, Girokonten, für Sparbriefe und Sparguthaben gleichermaßen und natürlich auch für Bausparverträge. Darüber wachen die Länder- und die Bundes-, wie auch die Europäische Zentralbank. Die gesetzliche Sicherung geht bei den Spar- und Landesspar- sowie den Landesbausparkassen noch weiter, denn diese helfen sich unter dem Dach des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes erst einmal gegenseitig. Im Falle einer Insolvenz oder Liquidität einzelner Institute, auch im Falle wirtschaftlicher Schwierigkeiten stehen sie füreinander ein. Und dies mit Erfolg, denn seit den 70-er Jahren ist noch kein Mitgliedsinstitut insolvent gegangen und es hat damit noch kein Kunde Einlagen und Zinsen verloren.
Für Sie heißt das, stecken Sie Ihre paar Euro nicht in den Sparstrumpf und auch nicht unter der Matratze oder gar ins Schließfach, sondern lassen Sie es ruhig auf Ihrem Konto und schlafen Sie ruhig.
dkr (12/2020)

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SON 11 2020

Mitarbeiter gesucht

Bei den Gruppenbetreuern fehlen wieder Gruppenbetreuer. Frau Regina Meyer, die bisher zwei Gruppen betreut hat, hat ihren Wohnsitz außerhalb Berlins verlegt. Für eine Übergangszeit haben wir eine Notlösung gefunden, die aber nicht von Dauer sein kann, denn diese beiden Gruppen werden von den verbliebenen Betreuern in Teilen mitversorgt. Die Aufgabe der Betreuung umfasst das Verteilen unseres Mitteilungsblattes und der Gartenzeitung, jeweils in ca. 50 Exemplaren je Gruppe. Ferner ist einmal im Jahr, laut Satzung im ersten Quartal des jeweiligen Jahres, der Mitgliedsbeitrag entgegen zu nehmen. Zweimal im Jahr findet die Abrechnung mit den Kassierern im Vereinshaus statt. Zu den weiteren Aufgaben zählt der Kontakt zu den Mitgliedern im Betreuungsbereich. Im Rahmen seiner/ihrer Funktion nimmt er/sie an den Vorstandssitzungen mit Rede- und Stimmrecht teil, muss er / sie aber nicht. Derjenige /diejenige, der/die sich zutraut eine Gruppe zu betreuen, erhält für seine/ihre Tätigkeit eine kleine Aufwandsentschädigung. Er/sie sollte sich umgehend beim Vorstand melden. Für den möglichen Erfolg unserer Werbung bedanken wir uns schon einmal im Voraus.                                            
Der Vorstand

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SON 10 2020

In eigener Sache

Im nächsten Jahr feiert unser Verein sein 100jähriges Bestehen.
Rudow war noch ein Dorf im Kreis Teltow, als am 01. Oktober 1920 durch Zusammenschluss mit weiteren 58 Landgemeinden, die neue Stadtgemeinde Berlin entstand. Rudow zählte damals 1.447 Einwohner. 25 – 30 Siedler haben am 08. Mai 1921 in einer Versammlung die Gründung des „Siedlerverein Neu-Rudow e.V.“ beschlossen. Seit 01. Januar 1936 trägt der Verein seinen heutigen Namen.
Im Internet unter www.egr-berlin-rudow.de finden Sie u.a. die Chronik des Vereins. Interessenten, die über kein Internet verfügen, können ggfls. ein gedrucktes Exemplar erhalten. Bitte beim  Vorstand melden.
Wir, alle derzeitigen Mitglieder, sind die „Erben“ und somit die Nachfolger der Siedler, die im Jahre 1921 in Rudow den Verein ins Leben gerufen haben. Aus dieser „Erbschaft“ ergeben sich für uns alle   Rechte und Pflichten. 
Unsere größte Pflicht besteht darin, das „Erbe“- sprich unseren Verein- zu erhalten und weiter in die Zukunft zu führen. Um den Verein mit seinen Vermögenswerten (Haus und Grundstück) zu erhalten und an weitere Mitglieder zu „vererben“,   braucht es ständig neue und engagierte Mitglieder, die zum Teil je nach verfügbarer Zeit, sowohl im Vorstand als auch in der Verwaltung mitarbeiten, um die Ziele des Vereins gemäß Satzung zu erreichen. Die Werbung weiter, neuer Mitglieder sollte sich daher jeder von uns zur Aufgabe machen. Wenn ihr Nachbar zur rechten, zur linken und gegenüber bereits Mitglied in unserem Verein ist, haben wir ein Ziel erreicht. Reden Sie doch einfach mit dem Nachbarn, wenn Sie nicht wissen, ob er/sie bereits Mitglied ist. Lassen Sie sich bitte, wenn erforderlich, von ihrer Betreuerin/ ihrem Betreuer unterstützen. Auch Fördermitglieder werden aufgefordert und gebeten, sich an der Werbung neuer Mitglieder als auch Fördermitglieder zu beteiligen. Nur ein Mitglieder starker Verein kann sich an der Entwicklung seines Kiezes beteiligen und vielleicht letztendlich mit seinen Ideen und Forderungen durchsetzen. LQ/Sept.2020

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SON 10 2020 01

In eigener Sache:

An jedem 1. Mittwoch im Monat findet von 15 – 18 Uhr in unserem Vereinshaus der sogenannte Spieletag statt. Meistens treffen sich zu diesem Anlass bis zu 15 – 18 Personen. Es gibt Kaffee und Kuchen. Unsere Hannelore Scheunemann zaubert manchmal auch noch andere Leckereien auf den Tisch (für nur 1 €). Es ist immer recht gemütlich. Wir möchten auch wieder einmal neue Gesichter sehen.   Deshalb würden wir uns sehr über Zuwachs freuen. Ganz toll wäre noch, wenn die eine Dame oder der andere Herr sich unseren Skatrunden anschließen könnten. Wir sind keine Profis, wir spielen nur aus Freude am Spiel. Trotzdem wollen wir aber alle gewinnen!
Bei dieser Gelegenheit möchten wir auch auf unseren Frühschoppen an jedem 3. Sonntag von 10 – 13 Uhr auch hier im Vereinshaus hinweisen. Auch für diese Veranstaltung würden uns neue Gesichter gut tun. Der 1. Schritt muss getan werden. Wer erst einmal hier war, wird immer wieder kommen. Der 1. Schritt ist der wichtigste.           
Wir sind gespannt. LQ

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SON 09 2020

Tagesfahrt am 19.05.2021 nach Halberstadt/ Quedlinburg
Wir wollen es endlich w i e d e r  !!!!

Die ausgefallenen Tagesfahrt nach Halberstadt in 2020 wollen wir in 2021 nachholen und sind bereits dabei alles zu organisieren.
Das ausgewählte Busunternehmen bestätigt uns nach heutigem Stand, dass Busreisen nach der Lockerung der Abstandsregeln, unter Einhaltung der Hygienerichtlinien und der Nutzung eines Mund-Naseschutzes während des Aufenthalts im Bus wie gewohnt möglich ist. Es sind alle zwei Stunden Pausen vorgeschrieben. Handdesinfektion ist vor Einstieg zwingend notwendig und wird am Bus zur Verfügung stehen.
Das war der entscheidende Faktor um überhaupt eine Busreise zu planen.
Nun wie gewohnt der Ablauf unseres Tagesausfluges:
Wir treffen wir uns am Vereinshaus. Die Abfahrt ist für 07:30 h geplant. Es sind ca. 220 km bis Halberstadt und die Fahrzeit beträgt ca. 3 Stunden. Die Stadt liegt im nördlichen Harzvorland und hat ca. 42.000 Einwohner. Durch einen Luftangriff im April 1945 wurde die Innenstadt  zu mehr als 80 % zerstört. Inzwischen ist sie über Jahrzehnte wieder oder neu aufgebaut worden. Für 11:00 h sind wir bei der Halberstädter Würstchen – und Konservenfabrik, Kehrstraße 1, zu einer Werksbesichtigung angemeldet. Einschließlich eines Imbiss „Kartoffelsuppe mit Würstchen“ dauert die Führung etwa 2 1/2 Stunden.
Anschließend fahren wir nach Quedlinburg. Dort werden wir nach einer kurzen Freizeit  um 15:00 h eine 45-minütige Stadtbesichtigung mit der Bimmelbahn haben. Quedlinburg ist eine Stadt an der Bode mit ca. 20.000 Einwohner nördlich des Harzes im Landkreis Harz. 922 urkundlich zum ersten Mal erwähnt und 994 mit dem Stadtrecht versehen.
Bevor wir dann gegen 17:00 h unsere Rückfahrt antreten müssen, ist  vorher noch Kaffee und Kuchen im Café & Restaurant zum Roland, Breite Straße 1 – 3, für uns reserviert.
Anmeldungen können ab sofort  wie gewohnt bei Lothar Quaas erfolgen.
Telefon: 030 6618998 oder E-Mail:
lotharquaasberlin@freenet.de .
Wir sind bereit, ihr auch?

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Aufgrund der Hygienemaßnahmen und der damit verbundenen Kosten erhöht sich der Kostenbeitrag zum Vorjahr und beträgt voraussichtlich € 56,00 pro Person und beinhaltet die Busfahrt, Besichtigung der Wurstfabrik und Imbiss sowie Stadtführung mit Bimmelbahn und Kaffeetrinken in Quedlinburg. Den endgültigen Kostenbeitrag teilen wir nach Abschluss der Planung mit.
Zu unserer Wochenendfahrt vom 23. – 25.07.2021 – vermutlich Magdeburg - demnächst mehr.
Lothar Quaas / Jürgen Stadermann, 01.08.2020
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SON 08 2020 02 

Alltagsgeschichten

Im letzten Monat (SON 07 2020 01) haben wir über die Verweildauer einzelner Verkehrsobjekte berichtet. Dies hat zu Verwunderungen und einer gewissen Ratlosigkeit geführt. Nun, nur 4 Wochen später, können wir berichten, dass 2 Fälle erledigt sind. Es ist nicht klar, ob der Artikel im Grünen Blatt einen Motivationsschub ausgelöst hat oder ob es sich um eine zeitliche Überschneidung bzw. um  notwendige Baumarbeiten  gehandelt hat. Auf jeden Fall sind die Anwohner froh.
1. Das Fahrrad mit einer Verweildauer von 14 Monaten war von einem Tag zum anderen Tag verschwunden.
2. Der Transporter, der uns 8 Monate erfreute, wurde fachgerecht auf einen für ihn und der Umwelt sicheren Parkplatz befördert.
Vielen Dank Pg

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Klartext

Wir wollen an dieser Stelle auf Missstände im Ortsteil Rudow hinweisen, mit der Absicht, dass diese von zuständigen Verwaltungsstellen abgestellt werden. Wir wollen keine Meckerecke, sondern erreichen, dass sich etwas zum Positiven bewegt. Jedes Mitglied ist aufgefordert solche Hinweise dem Vorstand zur Kenntnis zu bringen. Sie werden redaktionell bearbeitet und abgedruckt, nach Möglichkeit mit einem Bild, das den Sachverhalt verdeutlicht.
 Der Vorstand und pg (Juli 2020)

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SON 08 2020 01

Antrag aus der BVV-Neukölln
Betr. Köpenicker Straße und Prierosser Straße entlasten

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen: Das Bezirksamt wird gebeten sich für die Umsetzung einer Einbahnstraßenregelung in der Köpenicker Straße und Prierosser Straße einzusetzen.
1. Die Köpenicker Straße soll von Alt-Rudow bis zum Selgenauer Weg Einbahnstraße werden in Richtung Kanalstraße.
2. Die Prierosser Straße soll von der Köpenicker Straße bis zur Krokusstraße Einbahnstraße werden in Richtung Krokusstraße.
3. Auch das eingeschränkte Halteverbot in der Köpenicker Straße an den Markttagen soll aufgehoben werden.
Begründung: Durch die engen Straßen kommt es zu erheblichem Verkehrschaos, insbesondere an den Markttagen. Der Marktbetreiber und die AG Rudow befürworten ebenfalls eine Einbahnstraßenregelung und aus Sicht des Marktbetreibers ist Punkt 3 auch zu befürworten.
Olaf Schenk BVV-Neukölln (Juni 2020)

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SON 08 2020

Steuerermäßigung für energetische Maßnahmen an Wohngebäuden

Der Bund hat Anfang des Jahres ein Klimapaket auf den Weg gebracht. Gemäß diesem ist auch u. a. eine steuerliche Förderung einer selbstgenutzten Immobilie möglich, wenn diese energetisch saniert wird. Die Maßnahmen müssen nach dem 31. Dezember 2019 begonnen werden und vor dem 1. Januar 2030 abgeschlossen sein.
Es werden folgende Maßnahmen gefördert:

  • Die Dämmung von Dachflächen und Geschossdecken,
  • Wärmedämmung von Wänden,
  • Erneuerung der Fenster oder Außentüren,
  • Erneuerung oder Einbau einer Lüftungsanlage,
  • Erneuerung der Heizungsanlage sowie Optimierung bestehender Heizungs-anlagen, sofern diese älter als zwei Jahre sind,
  • Einbau von digitalen Systemen zur energetischen Betriebs- und Verbrauchs-optimierungen.

Hinzu kommen Kosten eines Energieberaters und die Kosten für die Erteilung der notwendigen Nachweise bzw. Bescheinigungen.
Um die steuerlichen Vergünstigungen in Anspruch nehmen zu können, sind folgende Bedingungen zu erfüllen:
Die Immobilie muss in der Europäische Union (EU) oder dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) liegen und sie muss älter als 10 Jahre sein. Maßgebend hierfür ist der Baubeginn und sie muss im Jahr der Steuerermäßigung selbst genutzt werden. Der Steuerpflichtige muss eine auf ihn ausgestellte Rechnung vorweisen, in der die förderungsfähige energetische Maßnahme beschrieben wird, das beauftragte Fachunternehmen die Arbeitsleistung genauestens beschreibt. und  in der auch die Adresse des begünstigten Objektes ausgewiesen wird. Zu guter Letzt muss sie in deutscher Sprache ausgefertigt sein. Der Rechnungsbertrag muss bargeldlos auf des Konto des Auftragnehmers erstattet sein. Die Steuerermäßigungen können nur in Anspruch genommen werden, wenn durch eine nach amtlich vorgeschriebenen Muster erstellte Bescheinigung des ausführenden Fachunternehmens nachgewiesen wird, dass die Voraussetzungen dem Grunde und der Höhe nach erfüllt sind.
Die Steuervorteile stellen sich wie folgt dar:
Im Jahr des Abschlusses der Maßnahme und im Folgejahr sind jeweils 7% der Kosten abzugsfähig, maximal 14.000,-€ pro Jahr. Im dritten Jahr sind noch einmal 6% begünstigt, maximal 12.000,- €                                   dkr, Juni 2020

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SON 07 2020 01                       

Alltagsgeschichten

1. Es geht um ein Fahrrad, dass aus unbekannten Gründen vor genau 14 Monaten an diesem Platz abgestellt wurde. Etwas verformt und schon beraubt. Die „Knochen“ lagen aber auf der Straße. Die Anwohner wunderten sich und im Laufe der Zeit wunderten sie sich immer mehr und als dann der Herr Bürgermeister des Bezirkes auf einer Mitgliederversammlung im November 2019 sagte: Wenn Sie Probleme haben, dann wenden Sie sich doch an die entsprechenden Behörden. Das taten die braven Bürger 3 x und jedes Mal bekamen Sie die schriftliche Mitteilung, dass der Fall in der Bearbeitung sei. Nun feiern wir in diesem Monat den 14. Geburtstagsmonat.

 

2. Es geht um einen kleinen LKW, mit einer ausländischen Autonummer der still und bescheiden seit 8 Monaten in einer Straße parkt. Der Wagen wird nicht bewegt, es kommt kein Halter oder Fahrer vorbei, er verhindert nur weitere Parkmöglichkeiten. Auch hier wurde die Behörde angesprochen und es wurde mitgeteilt, dass nichts Unrechtsmäßiges vorliegt. Der Wagen kann also noch die nächsten Jahre dort stehen bleiben.

 

 

 

3. Über unser „Küken in blau“ gibt es nicht viel zu sagen. Der Wagen steht nach einem Unfall seit 6 Monaten verbeult und verschroben in der Gegend und dient nicht gerade zur Aufhellung der Stimmung.

 

 

 

4. Zu guter Letzt gibt es noch die Parkparade in dieser Straße. An langen Wochenenden oder während der Ferienzeit oder täglich so ab 15.00 Uhr finden sich die „umweltfreundlichen“ Stinker ein um hier in Ruhe die Firmenfahrzeuge zu parken. Auch in diesem Fall wurden die entsprechenden Behörden angesprochen.

Das sind die Rudower Geschichten, bei denen mir immer folgendes einfällt. Sowohl die verantwortlichen Mitarbeiter der Behörden (Gewählte, Angestellte, Beamtete) oder auch die Verursacher, sollten immer an den Philosophen Kant denken, der auf die heutige Zeit übertragen sagte: Wollt Ihr vor eurer Tür auch diesen Anblick haben?    
Pg (Juni 2020)

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Ihr Garten im Internet?
Das geht doch gar nicht!

Doch der Eigenheim- und Grundbesitzer Rudow e.V., ihr Verein macht es möglich.
Zumindest nicht den ganzen Garten, sondern die besondere Blume, der besondere Strauch, die besondere Hecke, die Ihnen in Ihrem Garten so ganz besonders gut gefällt.
Und so wird es gemacht: Digitaler Fotoapparat, Handy, Tablets. Motiv aussuchen und Foto machen. Das gewünscht Motiv im Computer herunterladen oder auch gleich an unsere Email Adresse: info@egr-berlin-rudow.de. senden. Toll wären auch noch Ihr Vorname und Ihre Gruppe und natürlich welchen Namen Ihr Motiv hat. Den Rest macht Ihr EGR. Das heißt, Ihr Bild (bis zu 2 Bilder) wird auf der Internetplattform veröffentlich und somit Eigentum des EGR. Die Zeiten sind gerade nicht schön in Covid 19 aber wir, der Verein und Sie als Mitglieder, können sich und andere Mitglieder mit einem Bild auf der Internetseite www.egr-berlin-rudow.de erfreuen.
Michael Gruppe 3 Zierlauch / Juni 2020

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SON 06 2020

Tauben beschmutzen Solaranlagen

Der Eigentümer greift zum Jagdgewehr.

So geht es natürlich nicht, befand das Landratsamt in Karlsruhe. Sicher ist es für Photovoltaik-Betreiber ein ernsthaftes Problem, wenn Tiere in den Hohlräumen zwischen Dach und Modulen nisten, dann verdrecken sie gesamte Anlage, was zu Leistungseinbußen und Beschädigungen führen kann. Ein Hausbesitzer im Raum Karlsruhe sah das auch so, und wollte seine Solaranlage von der Taubenplage befreien und griff zum Jagdgewehr. Mit Platzpatronen zielte er auf die Vögel, um die Vögel zu vergraulen. Das Landratsamt, das davon erfuhr, entzog dem Schützen daraufhin seine Waffenbesitzkarte. Zu Recht, befand das Verwaltungsgericht Karlsruhe. Der Schütze hatte keine Erlaubnis, ein Gewehr - auch nur mit Platzpatronen - im Wohngebiet abzufeuern. Wird die Waffe versehentlich scharf geladen, besteht Lebensgefahr.  Az. 10 K 6804/19 dkr, Mai 2020

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SON 05 2020

Wochenendreise vom 24. bis 26.07.2020 nach Magdeburg

Wie immer starten wir am Vereinshaus. Abfahrt ist am Freitag um 8:00 Uhr. Die Ankunft  in   der Hauptstadt von Sachsen-Anhalt wird voraussichtlicht gegen 10:30 Uhr sein.
Die Stadt am Schnittpunkt von Elbe, Elbe-Havel- und Mittellandkanal besitzt einen bedeutenden Binnenhafen und ist ein Industrie- und Handelszentrum. Von wirtschaftlicher Bedeutung sind der Maschinen- und Anlagenbau, Gesundheitswirtschaft, Umwelttechnologien und Kreislaufwirtschaft, Logistik sowie die Herstellung von chemischen Produkten, Eisen- und Stahlerzeugnissen, Papier und Textilien.
Gegen 11:00 Uhr starten wir zu einer ca. zweistündigen Stadtrundfahrt unter Begleitung einer ortskundigen Stadtführerin.
Gegen 13:00 Uhr werden wir in der Bötelstube Magdeburg zu Mittag essen.
Um ca. 14:45 Uhr checken wir im City Hotel Magdeburg ein. Bis zum Abendessen im Brauhaus Hummel um 18:30 Uhr haben sie die Möglichkeit die Stadt selbst zu erkunden.  
Am Sonnabend  fahren wir um 09:30 Uhr zu einem Rundgang durch das Domviertel. In zwei Gruppen werden wir dann von Guides begleitet.
Für das Mittagessen ist im Wenzel Prager Bierstuben um 12:00 Uhr für uns reserviert.
Um 13:30 Uhr fahren wir mit unserem Bus nach Bad Salzelmen. Bad Salzelmen ist seit 1932 ein Stadtteil von Schönebeck (Elbe) und staatlich anerkanntes Heilbad im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt. Durch die Entdeckung der Heilwirkung von Sole durch Johann Wilhelm Tolberg begann die Geschichte des Kurstandortes Bad Salzelmen. 1802 wurde hier das erste Soleheilbad Deutschlands eröffnet. Um 15:30 Uhr werden wir in der Salzerei  Kaffee und Kuchen zu uns nehmen. Gegen 16:30 Uhr treten wir die Rückfahrt zum Hotel an. Danach Freizeit bis zum Abendessen. Um 18:30 werden wir in den Tucher Stuben zu Abend essen. Damit ist das Tagesprogramm beendet.
Am Sonntag checken wir aus dem City Hotel aus und fahren  um 9:00 Uhr  vom Hotel zum Hafen in Magdeburg. Anleger Petriförder. Ablegen 10:00 Uhr. Wr gehen an Bord der Weißen Flotte zur Wasserstraßenkreuzfahrt „Große Acht“.    (4Std.) incl. Mittagessen. Unser Bus wartet am Petriförder.  Ohne weiteren Aufenthalt treten wir kurz nach  14:00 Uhr die Heimreise an. Wenn es die Zeit und der Verkehr zulässt, fahren wir „Querbeet“ ohne Autobahn zu benutzen  zu unserem letzten Zwischenstopp. Wir müssen doch noch Kaffeetrinken.
Dies tun wir im Schloss Ribbeck im Havelland.

 

Gegen ca. 18:00 Uhr ist Abfahrt Richtung Berlin vorgesehen, Ankunft voraussichtlich gegen ca. 19:30 Uhr am Vereinshaus.Wir wünschen allen Teilnehmern ein wunderschönes und hoffentlich sonniges Wochenende.
Jürgen + Lothar

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SON 04 2020 02

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale

Der Verwaltungsrat der Verbraucherzentrale Berlin e. V. teilte uns mit, dass die an jedem letzten Dienstag eines Monats in unserem Vereinshaus stattfindende Energieberatung aus personellen Gründen bis auf weiteres nicht mehr angeboten werden kann. Wir bedauern dies. War doch diese Veranstaltung auch ein Werbefaktor für unsere Organisation. Bei etlichen Besuchen haben wir den einen oder anderen für unserem Verein werben können. Wir halten mit der Verbraucherzentrale weiterhin Kontakt und hoffen, dass die Verbraucherzentrale wieder in naher Zukunft Energieberatungen in unseren Räumen anbieten wird. Die Beratungen sind aber nicht ausgesetzt. Interessierte und Ratsuchende haben weiterhin die Möglichkeit die Verbraucherzentrale Berlin e. V. in der Ordensmeisterstraße 15-16, 12099 Berlin, unter der Telefonnummer 030 / 21 485 - 224, oder per E-Mail munder@vz-bln.de zu kontaktieren.                                                                                
Der Vorstand, März 2020

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SON 04 2020 01

Sanieren an selbst genutzten Wohneigentum lohnt sich

Sie haben vor etlichen Jahren Ihr Wohneigentum errichten lassen, gekauft oder selbst errichtet. In der Zwischenzeit hat sich vieles verändert, in technischer wie auch in gesetzlicher Hinsicht. Heute reden alle über das Klima und im gleichen Zusammenhang über Energiesparmaßnahmen. Sparen lohnt sich immer, auch im Zusammenhang mit älterem Wohneigentum. Zwar muß man zuerst etwas Geld in die Hand nehmen, aber man bekommt viel zurück, auch in steuerlicher Hinsicht.
So enthält das Klimapaket der Regierung neue Fördermittel für Hausbesitzer, die energetisch sanieren wollen. Dies kann in vielfältiger Form geschehen. Also beispielsweise Wände dämmen, Fenster erneuern, die Heizung modernisieren und oder auch umstellen. Für diese Aufwendungen kann man heute 20% der Kosten von der Steuerschuld abziehen. Mit bis zu 50% lässt sich z. B. eine energetische Baubegleitung und Fachplanung geltend machen. Die dafür in Anspruch genommene Steuermäßigung wird vom Fiskus über drei Jahre verteilt und kann bis auf maximal 40.000 € summieren. Man kann auch auf Fördertöpfe zugreifen. Hier hat die KfW Bank oder das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) attraktive Angebote. Es lohnt sich hier detaillierte Informationen einzuholen. Soll die vorhandene Heizung, beispielweise ölbetrieben ausgetauscht werden, erhält man bis zu 45 % der Investitionskosten als Prämie.
Es lohnt sich hier Erkundigungen einzuholen, die es bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder der BAFA im Internet gibt. Wer keinen Zugang zum Internet hat, erkundigt sich bei seiner Hausbank. Die sind bestens informiert. Bei denen muss man ohnehin die entsprechenden Förderanträge stellen.                                                                                
dkr, März 2020 Dem Beitrag lag eine Veröffentlichung in der Hauszeitschrift der LBS "Das Haus", Ausgabe Niedersachsen/Berlin zugrunde

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SON 04 2020

Die Grünen Säcke

Der milde Winter ist fast vorbei, das Frühjahr steht vor der Tür, die Gartenarbeit beginnt und dabei fällt auch allerhand Gartenabfall an.
Im vergangenen Jahr wurde auf Grund gesetzlicher Vorgaben von der BSR die Bio-Tonne eingeführt. Eine große Zahl unserer Grundbesitzer hat auf dieses Angebot zugegriffen, oder sich für die mögliche Alternative, die Abfälle künftig vermehrt zu kompostieren, entschieden. Dies hat bei der Fa. Haupt dazu geführt, dass ihnen Kunden abhandengekommen sind und sie sich dazu gezwungen sah ihren Service neu zu organisieren. Sie wird künftig in Rudow nur noch die Bereiche mit der Postleitzahl 12355 und 12357 bedienen, wobei 12357 in einem östlichen und westlichen Bereich aufgeteilt worden ist und nur noch der östliche Teil bedient wird. Die Grenze zwischen beiden Bereichen bildet die Stubenrauchstraße.
Ferner wird auch die Abholung der gefüllten Säcke etwas anders geregelt. Nach wie vor ist die Fa. Haupt über einen geschalteten AB zu kontaktieren. Hierbei sind die Anzahl der abzuholenden Säcke, die Adresse und Telefonnummer anzugeben. Die Fima wird am folgenden Tag zurückrufen und den Tag nennen, an denen die Säcke abgeholt werden. Die Anzahl neuer Säcke muss bei der Bestellung der Abholung auch angegeben werden. Sie werden vom Fahrer gegen Entgelt ausgehändigt. Pro Sack sind 4,00 € fällig. Wir vom EGR können künftig keine Säcke vorhalten. Kunden, auch aus alten Service-Bereichen, also die im westlichen Bereichen von Rudow ihren Wohnsitz haben, können noch ihre gefüllten Säcke zur Abholung angeben, müssen aber je Sack 0,50 € nachzahlen, bekommen aber keine neuen Säcke.
Soweit die vorläufige Regelung. Sollten in naher Zukunft neuere Regelungen nötig sein, werden wir unsere Mitglieder an dieser Stelle informieren.                                                          
Der Vorstand, März 2020

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SON 03 2020 01

Wer ist zuständig?

Seit der 6. Kalenderwoche steht im Kreuzungsbereich Prierosser Straße Ecke Krokus-straße ein abgemeldetes rotes Fahrzeug, Marke unbekannt. An der Windschutzscheibe befinden sich zwei Aufkleber, einer von der Polizei und einer vom Ordnungsamt Lichtenberg, mit dem Hinweis, dass das Fahrzeug nicht mehr zugelassen ist, und daher aus dem Verkehr gezogen werden soll. An dem Fahrzeug fehlen vorn und hinten die Kennzeichen. Da das Fahrzeug auch noch in der 7. Kalenderwoche dort stand, musste man davon ausgehen, dass sich niemand darum kümmert. Zufälligerweise wurde nach 20.00 Uhr eine Funkstreife beobachtet, die den Kreuzungsbereich, an dem besagten Fahrzeug vorbei, passierte. Es ergab sich unerwartet dann die Gelegenheit, dass diese Funkstreife in einer anderen Nebenstraße nochmals angetroffen wurde und auf den Tatbestand mündlich hingewiesen werde konnte. Die Frage, ob der Beamte wisse, dass an dem oben beschriebenen Ort eine Ordnungswidrigkeit eines Bürgers bestünde, wurde mit "Ja" beantwortet, aber mit dem Zusatz, dafür wäre er nicht zuständig. Wer ist nun zuständig? Während der normalen Tageszeit ist bekanntlich das Ordnungsamt für den ruhenden Verkehr zuständig. Nach 20.00 Uhr soll bekanntlich die Polizei diese Aufgabe mit übernehmen. Aber die war offenbar auch zu dieser Zeit  nicht zuständig. Wer ist also zuständig. Bei seinem letzten Besuch hat uns der Bezirksbürgermeister aufgefordert, öffentlich Missstände der Behörde mitzuteilen. Aber wozu die Mühe, wenn keiner zuständig ist.                                                   
dkr (Februar 2020)

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SON 03 2020

Tagesfahrt am 14.05.2020 nach Halberstadt/ Quedlinburg

Wie üblich treffen wir uns am Vereinshaus. Die Abfahrt ist für 07:30 h geplant. Es sind ca. 220 km bis Halberstadt und die Fahrzeit beträgt ca. 3 Stunden. Die Stadt liegt im nördlichen Harzvorland und hat ca. 42.000 Einwohner. Durch einen Luftangriff im April 1945 wurde die Innenstadt   zu mehr  als 80 % zerstört. Inzwischen ist sie über Jahrzehnte wieder oder neu aufgebaut worden.

Für 11:00 h sind wir bei der Halberstädter Würstchen – und Konservenfabrik, Kehrstraße 1, zu einer Werksbesichtigung angemeldet. Einschließlich eines Imbiss „Kartoffelsuppe mit Würstchen“ dauert die Führung etwa 2 1/2 Stunden.

Anschließend fahren wir nach Quedlinburg. Dort werden wir nach einer kurzen Freizeit  um 15:00 h eine 45-minütige Stadtbesichtigung mit der Bimmelbahn haben. Quedlinburg ist eine Stadt an der Bode mit ca. 20.000 Einwohner nördlich des Harzes im Landkreis Harz. 922 urkundlich zum ersten Mal erwähnt und 994 mit dem Stadtrecht versehen.
Bevor wir dann gegen 17:00 h unsere Rückfahrt antreten müssen, ist  vorher noch Kaffee und Kuchen im Café & Restaurant zum Roland, Breite Straße 1 – 3, für uns reserviert.

Lothar Quaas / 01.03.2020

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SON 01 2020 01

Not am Mann

Unsere Gartenzeitung und das Mitteilungsblatt wurden  bisher zuverlässig von Klausdieter Burmeister an die Mitglieder verteilt. Nach eigenen Bekundungen sieht sich dieser in absehbarer Zeit außerstande die Arbeit weiter zu leisten. Der Umfang seiner bisherigen Arbeit ist schnell beschrieben. Die Gartenzeitung, ca. 600 Stück, wird monatlich nach telefonischer Ankündigung  vom Vertrieb der Zeitung in Bündeln von 50 Stück direkt angeliefert. Das Erscheinungsdatum der Folgeausgabe steht in der Ausgabe des Vormonats. Unser monatliches Mitteilungsblatt muss vom Drucker im Eichenauer Weg abgeholt. Anschließend sind beide Zeitungen in der entsprechenden Anzahl an die 10 Gruppenbetreuer ins Haus zu liefern. Für diese Tätigkeit gibt es eine Aufwandsentschädigung, und es ist ein Fahrzeug erforderlich. Wir müssen schnellstens jemanden finden, der diese Arbeit übernimmt. Wer ist also bereit sich hier zu engagieren?
Dieter Rentz – Telefon: 662 48 00

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SON 01 2020

Hilfsbereitschaft gesucht

Unsere Aufwartung hat aus gesundheitlichen Gründen ihre Tätigkeit aufkündigen müssen. Sie hat bisher die Räume im Erdgeschoss, einschließlich der Sanitärräume einmal die Woche gereinigt (fegen und wischen). Zwei bis drei Mal im Jahr waren, je nach Witterung die Fenster im ganzen Haus zu putzen. Im Obergeschoss und der Klause im Kellergeschoss erfolgte die Reinigung je nach Anforderung und Nutzung. Wir suchen dringend eine Ersatzkraft. Für die gesamte Leistung gibt es eine Aufwandsentschädigung. Wer von den Lesern könnte sich vorstellen, diese Aufgabe zu übernehmen. Bereitwillige melden sich bitte beim 1. Vorsitzenden unter der Telefon-nummer 6 62 48 00; falls Anrufbeantworter, bitte Nachricht hinterlassen, Rückruf erfolgt schnellstens. Danke.  
Der Vorstand/ 07.12.2019

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SON  12 2019

Aus für die "Grünen Säcke"

Die Firma Haupt, die die leeren "Grünen Säcke" verkauft und gefüllt wieder abholt, teilt uns mit, dass im kommenden Jahr der Dienst reduziert werden muss. Dies ist der Tatsache zu verdanken, dass die Politik allen Bürgern Berlins die Komposttonne vorgeschrieben hat. Diese Auflage war offenbar so drastisch, dass sich viele Grundeigentümer dem Zwang beugte. Damit wird nicht die Umwelt weiter belastet, denn im Straßenverkehr kann man nun weitere Fahrzeug beobachten, die den Kompost einsammeln. So wird eine über die Jahre gut funktionierende Aktion eines privaten Anbieters nicht nur kaputt gemacht, sondern es werden auch Arbeitsplätze vernichtet. Denn das genau ist bei der Firma Haupt passiert. Da die Zahl ihrer Kunden nun kleiner geworden ist, rentiert sich das Geschäft in dem bisherigen Umfange nicht mehr. Mitarbeiter wurden entlassen und die Abholbezirke verkleinert bzw. ganz aufgegeben. Die Firma Haupt wird nur noch im vollen Umfange in Lichtenrade und in kleinen Teilen von Rudow die gefüllten Säcke abholen. Welche Teile Rudows von dieser neuen Regelung betroffen ist, muss jeder Einzelnen selbst in Erfahrung bringen. Einige der Kunden haben bereits von der Firma eine schriftliche Mitteilung erhalten. Die die Verunsichert sind, sollten sich bei der Firma Haupt telefonisch auf deren Anrufbeantworter unter Nennung ihrer Telefonnummer melden. Die Firma wird zurückrufen unter Auskunft geben. Leere Säcke gibt es nur noch nach vorheriger Bestellung beim Fahrer. Wir werden künftig auch keine Säcke vorhalten, weil wir keine von der Firma Haupt erhalten. Bis zum 20. November müssen die abzuholenden Säcke der Firma Haupt telefonisch gemeldet werden, damit sie fristgerecht bis zum 30. November abgeholt werden. Danach ist der Abholdienst für dieses Jahr sowieso eingestellt.
Dieter Rentz / 11.11.19

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SON 11 2019

Das Landeskriminalamt der Berliner Polizei Zentralstelle für Prävention

In den letzten Monaten haben viele von Ihnen von merkwürdigen  Anrufen berichtet. Diese Anrufer geben sich als Polizisten aus und warnen vor Straftaten. Es handelt sich immer um Betrüger. Nachfolgend sind Beispiele der Vorgehensweise beschrieben. In den Gesprächen mit Ihnen war allen bewusst,  dass es sich um nicht korrekte Anrufe handelt. Trotzdem der Hinweis an Sie und den älteren Nachbarn: Passen Sie auf. Falls Sie sich unsicher sind, wenden Sie sich an das Landeskriminalamt Zentralstelle für Prävention Tel. 4664-979001 und E-Mail:  lkapraev@polizei.de. Wenn Sie zu diesem Thema Fragen haben, wenden Sie sich an uns.
Nachfolgend sind Beispiele der Vorgehensweise beschrieben.
Betrug durch "Falsche Polizisten" am Telefon
Verbrecher rufen ältere Menschen an, um unter der Vorgabe, von der Polizei zu sein, ihr Vertrauen zu erschleichen. Bei diesen Telefonaten “warnen” die Täter vor einer angeblich bevorstehenden Straftat (z. B. Einbrecher in der Nachbarschaft oder korrupte Bankmitarbeiter) und versuchen so, hohe Geldsummen Schmuck und / oder Gold von den Betroffenen zu erlangen. Hierbei können auch Telefonnummern im Display angezeigt werden, die scheinbar den Anschein erregen, zur Polizei zu gehören.
Die Polizei rät: Allein die Anzeige einer scheinbar bekannten Rufnummer reicht zur Identifizierung eines Anrufers nicht aus. Notieren Sie sich die im Telefondisplay angezeigte Rufnummer, legen Sie auf bzw. trennen Sie die Verbindung mit der entsprechenden Hörertaste und wählen anschließend selbst die „110“. Bewahren Sie keine Wertgegenstände oder größeren Geldbeträge zu Hause auf. Übergeben Sie keine Wertgegenstände an fremde Personen. Die Polizei wird Sie niemals am Telefon auffordern, Auskünfte über Ihre Vermögensverhältnisse oder die Aufbewahrung von Wertsachen zu geben. Ziehen Sie eventuell bei Bedarf Personen Ihres Vertrauens (z. B. Nachbarn, Hausmeister) hinzu – auch wenn der Anrufer Sie zur “Geheimhaltung” verpflichten will. Bitten Sie darum, die Angelegenheit persönlich zu klären und lassen Sie sich von eintreffenden Polizisten (insbesondere in Zivil) die Polizeidienstausweise zeigen.
Enkeltrickbetrug
Beim sogenannten “Enkeltrick“ rufen die Täter Menschen mit alt klingenden Vornamen an und lassen sich als Verwandte oder Bekannte erraten („rate mal wer hier spricht?“). Die Opfer geraten aufgrund eines Telefonbucheintrages (ausgeschriebener Vorname) ins Visier der Täter und werden mit unterdrückter Rufnummer angewählt. Nach einem kurzen „Smalltalk“ wird eine Geldnotlage, z. B. bei einem Immobilienkauf oder Autokauf, vor-gebracht. Das Opfer wird gebeten kurzfristig mit mehreren tausend Euro auszuhelfen. Ebenso fragen die Anrufer das Opfer nach dem Besitz von Schmuck, Gold, Barvermögen oder Bankguthaben. Der angebliche Verwandte/Bekannte ist bei einer vereinbarten Geld-übergabe dann stets kurzfristig verhindert. Der Abholer tritt dann als angeblich entsandte Vertrauensperson z. B. des Autohauses oder eines Notariates auf.
Abwandlung:
Beim sogenannten “Schockanruf” erklärt der Anrufer, ein Bekannter/Verwandter habe einen Autounfall verursacht.
Die Polizei rät:
Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen. Seien Sie misstrauisch wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben. Nehmen Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen mit Ihren Familienangehörigen Kontakt auf!
Lassen Sie sich vom Anrufer die Telefonnummer geben und überprüfen Sie diese mit bereits bekannten Nummern. Rufen Sie die jeweilige Person unter der Ihnen lange bekannten oder vertrauten Nummer selbst an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen! Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt: Notrufnummer 110. Lassen Sie sich gegebenenfalls aus dem Telefonbuch streichen oder zumindest Ihren Vornamen abkürzen.
Die Polizei

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SON 11 2019 01

Steuervorteile für Kapitalanleger

Der Bund der Steuerzahler e.V. weist auf interessante Sonderabschreibungsmöglichkeiten im Zusammenhang mit der Schaffung von Mietwohnungen hin. Entsteht neuer Wohnraum zum Vermieten kann dazu eine Förderung beansprucht werden. Dies kann z. B. durch den Erwerb einer Neubauwohnung, den Ausbau eines Dachgeschosses, die Aufstockung von Dächern oder das Errichten einer Einliegerwohnung. Dazu sind allerdings gewisse Bedingungen zu erfüllen, nämlich es muss zwischen September 2018 und Ende 2021 eine Bauanzeige erfolgen oder ein Bauantrag gestellt sein. Dabei darf die Höhe der Baukosten nicht über 3.000,- € pro Quadratmeter liegen. Allerdings plant der Gesetzgeber eine Erhöhung auf  3.500,- €. Das geplante Objekt muss neun Jahre entgeltlich vermietet werden. Trotz der Förderung besteht weiterhin eine Absetzmöglichkeit. Hier ist eine Obergrenze von 2.000,- € je Quadratmeter  Wohnfläche zu beachten. Die reguläre Abschreibung über vier Jahre beträgt pro Jahr 2%. Außerdem können vier Jahre 5% der Anschaffungs- und Herstellungskosten des Objektes geltend gemacht werden.
Wird ein Mietobjekt beispielsweise für 300.000,-€ erstellt oder erworben, kann die reguläre Abschreibung über vier Jahre pro Jahr 6.000,- € betragen. In diesem Zeitraum kommen noch einmal die 5% Sonderabschreibungen hinzu. Damit wirkt sich in den ersten vier Jahren ein Betrag von 84.000,- € steuermindernd aus.    
Dkr

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SON 10 2019

Wohin gehst du Rudow?

Zum wiederholten Mal  stellen wir diese Frage. Aus dem einst dörflichen Rudow ist ein vielseitiges und lebhaftes Quartier entstanden, das zwei ehemalige Stadthälften verbindet. Leider sind die heutige Verkehrs- bzw. Parksituation und der Zustand der Gehwege nicht gut. Die Straßen verkommen zu einem Dauerparkplatz von LKW, Wohnwagen, Trailer und Werbe-Parker. Das hat als Kettenreaktion zur Folge, dass der Kurzparker keinen Platz findet, der Langparker umkreist die Straßen und die Anwohner müssen ständig mit Menschen, deren PKW oder LKW widerrechtlich geparkt sind, diskutieren. Die Gehwegplatten werden aus Altersgründen und Stolperfallen teilweise entfernt und die offenen Flächen werden mit Teer aufgefüllt. Diese Teerbereiche sind an den heißen Sommertagen sehr lecker. Leider werden die Probleme von den zuständigen Behörden verniedlicht oder sie sind aus Personalmangel einfach überfordert. Eine konstruktive Zusammenarbeit  in Form einer Arbeitsgruppe  EGR-Bezirksamt-Polizei  wäre sinnvoll und zukunftsorientiert,  da evtl. im Herbst 2020 der Flughafen BER eröffnet wird und uns noch weitere Probleme bevorstehen.                                                       
P. Genrich

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SON 10 2019 01

Futtertopf für den Vogel-Winter

Langsam wird es kalt und ungemütlich draußen, der Winter kommt mit großen Schritten. Und mit ihm eine karge Zeit für unsere gefiederten Freunde. Doch wir können ihnen bei der Futtersuche eine wenig unter die Flügel greifen, mit dieser hübschen Futterglocke. Sie ist schnell gemacht und sieht noch dazu schön aus und wenn man sie vor das Küchenfenster hängt kann man den ganzen Winter über die Vögelchen beim Fressen beobachten.

Man braucht:
- Ein Paket Pflanzenfett (z.B. Palmin) in fester Form
- Ein Päckchen Vogelfutterkerne
- Drei Tonblumentöpfe
- Drei Äste deren eines Ende durch das Loch im Topf passt und am anderen Ende mehrfach verzweigt sind
- Topf und Herd
- Etwas Küchenkrepp
- Eine hohes Glas
Herstellung:
Das Pflanzenfett vorsichtig im Topf schmelzen. So wenig heiß wie möglich werden lassen.
Abkühlen lassen bis das Fett wieder weiß zu werden beginnt. In der Zwischenzeit die Töpfe präparieren. Dafür den Topf auf das Hohe Glas setzen und den Ast durch das Loch stecken. Die Lücken zwischen Ast und Loch mit dem Küchenkrepp ausstopfen.
Die Futterkerne in das Fett geben und vermengen.
Sobald die Masse fest wird (darf nicht mehr flüssig sein, sonst fließt das ganze Fett durch das Loch davon...) wird sie vorsichtig in die Töpfe gegeben – nicht kleckern! Durch und durch fest werden lassen. Ein schönes Band am oberen Ende des Astes befestigen und vor dem Küchenfenster aufhängen. An den fliegenden Gästen erfreuen.

Quelle: https://www.brigitte.de/leben/wohnen/selbermachen/bym-selbermacher--futtertopf-fuer-den-vogel-winter-10126784.html

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SON 10 2019 02

Gewerbeerlaubnisse für Wohnimmobilienverwalter

Verwalter von Wohneigentum und Mietverwalter nach dem WEG müssen ab Anfang August 2018 eine Gewerbeerlaubnis haben, um ihre Tätigkeit ausüben zu können. Bereits tätige Verwalter mussten bis Ende Februar diesen Jahres eine Gewerbeerlaubnis beantragt haben. Bisher haben in Berlin 942 Verwalter eine solche Erlaubnis erhalten. 252 Anträge sind noch nicht beschieden worden. Jedoch ist die Gesamtzahl der tätigen Immobilienverwaltungen nicht exakt bekannt, da bei einer gewerblichen Anmeldung  keine einheitliche Bezeichnung der beabsichtigten Tätigkeit vorgegeben und auch nicht fest-geschrieben ist. Es werden oft von den Gewerbetreibenden die Begriffe Immobilienverwalter, Hausverwaltung, Verwaltung von Immobilien, Haus- und Grundstücks-verwaltungen usw. gewählt. Die Erlaubnisse werden daher in der überwiegenden Anzahl der Fälle aufgrund fehlender Unterlagen nicht erteilt oder bearbeitet. Wird ein Gewerbe jedoch ohne die erforderliche Erlaubnis ausgeübt, ist die Fortsetzung des Betriebes von der zuständigen Behörde gemäß § 15 Abs. 2 Gewerbeordnung (GewO) untersagt. Der Gewerbebetrieb als Wohnungsimmobilienverwalter ohne die erforderliche Erlaubnis ist nach § 144 Abs. 1 Nr. 1 der GewO eine Ordnungswidrigkeit. Diese Regelung dient dem Schutz aller Besitzer von Wohneigentum.
dkr

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SON 09 2019

Rauchmelderpflicht

Mit Beginn des Jahres 2017 sind Rauchmelder in allen Neu- und Umbauten Pflicht. Für alle Bestandsbauten gilt eine Übergangsfrist bis Ende 2020.
Für den Einbau ist der Eigentümer, bzw. der Vermieter zuständig. Rauchmelder sind in allen Aufenthaltsräumen, das sind Wohn- und Schlafräume, Flure, sowie Gäste-, Kinder- und Arbeitszimmer  zu installieren. Sind viele Räume in einer abgeschlossen Wohneinheit mit Warnmeldern auszustatten, empfiehlt es sich Melder einzusetzen, die miteinander kommunizieren, also den Alarm an die anderen Melder weitergeben. Dies sollte in jedem Fall geschehen, wenn sich die zu schützenden Räume in mehreren Ebenen befinden, was bei Einfamilienhäuser immer der Fall ist.
Die Installation der Rauchmelder muss der Eigentümer, bei selbstgenutzten oder auch vermieteten Wohnraum, veranlassen. Er kann sie aber auch selbst montieren, da die Montage mit einfachen Mitteln zu bewerkstelligen ist.
Für die Wartung der Rauchmelder ist der Mieter, bei einer selbstgenutzten Immobilie der Besitzer verantwortlich. Der Vermieter kann die Wartung auch durch entsprechende Fachunternehmer, also auch durch einen Schornsteinfeger ausführen lassen. Ein Vermieter ist immer in der Pflicht, die von ihm oder über Dritte installierten Melder betriebsbereit zu halten, d. h. eigentlich die regelmäßige Wartung zu übernehmen bzw. zu veranlassen. Die Wartung ist in geeigneter und einfacher Form zu dokumentieren. Sie ist jährlich durchzuführen. Hierbei reicht es nicht auf das entsprechende Wartungsknöpfchen zu drücken, sondern es müssen auch die Öffnungen des Gerätes gereinigt werden. Es reicht aber, wenn gewährleistet wird, dass die Öffnungen von Staub befreit werden. Dies kann mit einem Handstaubsauger erfolgen. Die Kosten für die Beschaffung, Montage und Wartung der Melder muss der Mieter übernehmen. Natürlich der Eigentümer für sich.
Dieter Rentz / 09.08.2019

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SON 08 2019

Feuerwanzen bekämpfen oder in Ruhe lassen?

Soll man Feuerwanzen bekämpfen? Das fragen sich viele Hobbygärtner. Von der Feuerwanze gibt es weltweit rund 400 Arten. Im europäischen Raum sind hingegen nur fünf und in Deutschland nur zwei Arten bekannt: Die rotschwarze Gemeine Feuerwanze (Pyrrhocoris apterus) und Pyrrhocoris marginatus, wobei letztere mit ihrer bräunlichen Färbung eher unauffällige Art wesentlich seltener vorkommt. Die ausgewachsenen Wanzen sind 10 bis 12 Millimeter groß. Auffällig ist neben der Färbung das schwarze Muster auf ihrem Hinterleib, das entfernt an eine afrikanische Stammesmaske erinnert.

Feuerwanzen: Das Wichtigste auf einen Blick
Feuerwanzen stellen für die Gesundheit der Pflanzen keine Gefahr dar.
Die Insekten lassen sich mit Handbesen und Eimer einsammeln und umsiedeln.
Zur Bekämpfung der Feuerwanzen können Sie Häckselgut oder Reisig der Balsam-Tanne (Abies balsamea) ausstreuen.
Wie alle Wanzen besitzen Feuerwanzen keine Beißwerkzeuge, sondern nehmen ihre Nahrung in flüssiger Form durch einen Stechrüssel zu sich. Sie verfügen zudem zwar über rudimentäre Flügel, diese sind aber verkümmert, sodass sie sich völlig auf ihre sechs Beine verlassen müssen. Nach der Paarung legt das Weibchen Eier, aus denen die Jungwanzen in der sogenannten Nymphenform schlüpfen. Anschließend durchlaufen sie fünf Entwicklungsstadien, an deren Ende jeweils eine Häutung steht. Junge Feuerwanzen erkennt man daran, dass sie noch nicht über die auffällige Färbung verfügen – wird erst im letzten Entwicklungsstadium sichtbar.

Feuerwanzen: Eher Lästlinge als Schädlinge
Besonders im Frühjahr zwischen März und April kommen die Feuerwanzen in großer Zahl aus ihren Bodenhöhlen, in denen sie überwintert haben. Sie sitzen dann in großen Gruppen in der Sonne, wärmen sich nach der langen Winterpause auf und bringen damit ihren Stoffwechsel wieder in Gang. Dann gehen sie auf Nahrungssuche: Auf dem Speisezettel stehen neben größeren Bäumen wie Linden, Robinien und Rosskastanien im Garten vor allem Malvengewächse wie die Stockrosen und der Strauch-Eibisch, auch Hibiskus genannt. Aber auch tote Kleintiere und die Brut anderer Insekten werden nicht verschmäht. Für die Nahrungsaufnahme bohren sie mit ihrem Stechrüssel ein Loch in die Schale der abgefallenen Samen oder Früchte, injizieren ein zersetzendes Sekret und saugen den nährstoffhaltigen Saft ein. Da die Saugtätigkeit sich auf einen kleinen Bereich beschränkt, sind die Insekten für die Gesundheit der Pflanzen keine große Gefahr – gelten also eher als Lästlinge, denn als wirkliche Schädlinge.

Wie kann man Feuerwanzen bekämpfen?
Gefährlich für Mensch und Pflanze sind Feuerwanzen zwar nicht – wem das Gekrabbel doch zuviel wird, der sollte die Insekten einfach mit Handbesen und Eimer einsammeln und umsiedeln. Ganz wegbekommen wird man sie jedoch nie: Sofern im Garten ein paar Malvengewächse vorhanden sind, werden die kleinen Krabbler wiederkommen. Grundsätzlich ist es zwar möglich, Feuerwanzen mit chemischen Mitteln zu bekämpfen – davon ist jedoch dringend abzuraten! Zum einen, weil sie für die Pflanzen keine Gefahr sind, zum anderen, weil die Bekämpfung immer auch ein erheblicher Eingriff in den natürlichen Nahrungskreislauf darstellt. Schließlich sind die Insekten im Frühling eine wichtige Nahrungsquelle für Igel, Spitzmäuse, verschiedene Vogelarten und andere Insektenfresser.
Es gibt eine ökologisch vertretbare Möglichkeit, die Vermehrung der Feuerwanzen zu unterbinden: In den USA fand ein Forscher heraus, dass das Holz der Balsam-Tanne (Abies balsamea) einen Stoff beinhaltet, der die Entwicklung der Feuerwanzen hemmt. So war es den Tieren unter Einfluss dieses Stoffs, der dem Juvenilhormon der Wanzen ähnelt, nicht möglich die letzte Entwicklungsstufe zum erwachsenen Tier zu überschreiten. Wer sich also dafür entscheidet, die Feuerwanzen zu bekämpfen, sollte im Garten einfach an den Stellen, wo die Insekten im Frühjahr üblicherweise gehäuft auftreten, Häckselgut oder Reisig der Balsam-Tanne als Mulchmaterial verteilen. Die Wildart ist in Europa zwar kaum verbreitet, aber die Zwergform ‘Nana’ der Balsam-Tanne wird von vielen Baumschulen als Gartenpflanze angeboten.

Quelle: https://www.mein-schoener-garten.de/gartenpraxis/pflanzenschutz/feuerwanzen-bekaempfen-20291

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SON 07 2019

Rudow sieht rot, wir auch und viele Neuköllner

In den vergangenen Wochen konnte man auf Rudower und Neuköllner Straßen merkwürdige Aktivitäten, genauer Straßenmarkierungen, beobachten. An allen großen Kreu-zungen und Einmündungen wurden die bereits mit weißen Randstreifen markierten Radwegeführungen zwischen beiden mit rotem Belag ausgefüllt. An einigen Stellen sind dann noch weiße Fahrradlogo draufgelegt worden. Es stellt sich die Frage, was das soll?. Zugegebener Maßen wurden und werden Radfahrer in ganz Berlin von den übrigen Verkehrsteilnehmern sehr oft übersehen.
Radfahren ist und bleibt einegefährliche Vorwärtsbewegung, daran ändern auch nichts die teuren Fahrbahnmarkierungen, oder doch? Ich bin da sehr skeptisch. Das Geld hätte man besser für wichtigere und bereits seit Jahren überfällige Straßenbaumaßnahmen ausgeben sollen. Beispielsweise befindet sich die Kreuzung Prierosser-/ Krokusstraße. schon seit Jahren in einem erbärmlichen Zustand. Der EGR hatte noch in
der Amtszeit des Bezirksbürgermeisters Heinz Buschkowsky auf diesen Zustand mehrmals hingewiesen. Bis heute hat sich nichts getan, außer, dass ein Teerklecks auf den anderen geschmiert worden ist, der dann in der nächsten Frostperiode wieder aufbricht. Dieser Kreuzungsbereich ist nur ein Beispiel für den Zustand fast aller Straßen in Berlin. Wird man künftig erwarten dürfen, dass mit ähnlichen Blitzaktionen hier und da auch unsere Stadtstraßen ausgebessert werden?                                              
dkr / 12.06.2019  

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SON 06 2019

Ergänzung zu unserer jüngst erfolgten Tagesfahrt

Wir haben im VW-Werk in Wolfsburg sehr viel an Information erhalten, doch alles war in der Kürze der Zeit nicht aufzunehmen. Der Besucherdienst hat uns freundlicher Weise weiteres Informationsmaterial in kleiner Anzahl mitgegeben. So eine sehr schön aufgemachte Info-Broschüre und drei DVD's, auf der man in ca. 30 Minuten die Werksführung noch einmal nachvollziehen kann. Wir möchten diese gern weiter reichen. Wer also Interesse hat, kann sich an jedem ersten Mittwoch, zwischen 16.00 und 18.00 Uhr im Vereinshaus an Frau Hannelore Scheunemann oder Lothar Quaas wenden und die DVD oder Broschüre gegen ein Pfand von 20,00 € ausleihen. Eine DVD kann man auch an jedem ersten Freitag eines Monats ab 16.30 Uhr im Vereinshaus beim Vorstand ausleihen.

Dieter Rentz

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SON 04 2019

Grundwasser-Notlage im Blumenviertel
Lösung für Nässe-Problem längst
nicht in trockenen Tüchern

Wasser findet immer seinen Weg. Lösungen leider nicht. Und so schwelt der Streit um das hohe Grundwasser im Neuköllner Blumenviertel ebenso stetig an wie die Nässe ungehindert weiter in Keller und Hauswände dringt. Darüber können auch die Info-Veranstaltungen der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (SenUVK) rund um die Grundwasser-Notlage im Blumenviertel nicht hinwegtäuschen.

Ins Leben gerufen hat der Senat diese Themen-Abende im Gemeinschaftshaus am Bat-Yam-Platz, um mit den persönlich geladenen Anwohnern Lösungen für deren steigendes Grundwasser-Problem zu finden. Die Brunnenhebe-Anlage im Glockenblumenweg wird nämlich nur noch bis Ende Dezember 2021 in Betrieb sein. So viel zur Theorie.

In der Praxis entpuppen sich die Veranstaltungen als Werbe-Maßnahme des Senats für seine favorisierte Vereinsgründung. Darin sieht die Verwaltung den einzig wahren Weg, um das Nässe-Problem im Pilotgebiet Blumenviertel in trockene Tücher zu bekommen. So schwebt dem Senat vor, dass ein solch zu gründender Verein künftig privatrechtlich für den Bau und Betrieb einer neuen gemeinschaftlichen Brunnenhebe-Anlage verantwortlich sein soll.

Eine Idee, die der Verein Siedlungsverträgliches Grundwasser Berlin e.V., kurz SGV, skeptisch gegenüber steht. Zusammen mit der ehemaligen Bundestagsabgeordneten und SGV-Vorsitzenden Christina Schwarzer kämpft Vize-Vorstand Olaf Schenk für die Interessen der vom steigenden Grundwasser betroffenen Bürger aus ganz Berlin. Von den Vorstellungen des Senats, die gesamte Grundwasser-Last in die Hände der Eigentümer vor Ort übergeben zu wollen, hält er wenig:
„Es kann nicht angehen, dass der Senat betroffene Anwohner in einen Verein zwingen will, um über die jährlichen Beiträge sämtliche Bau- und Betriebskosten für die Berliner Wasserbetriebe wieder herein gespült und jegliche Haftungsrisiken herausgefiltert zu wissen“, sagt Schenk. „Ein Verein ist kein Allheilmittel für das Grundwasser-Problem. Eher Mittel zum Zweck für den Senat, sich so strapazenlos wie möglich eines wachsenden Problems innerhalb seiner städtischen Verwaltungsverantwortung zu entledigen“, so Schenk.
Ansichten, die der Neuköllner CDU-Fraktionsvorsitzende Gerrit Kringel teilt: „Dieser Senat handelt wie ein Fass ohne Boden. Bei einer Zahl von 4000 betroffenen Grundstücksbesitzern allein in unserem Neuköllner Bezirk hilft kein Verein. Vielmehr braucht es ein stadtweites Grundwasser-Management. Denn andere Berliner Bezirke wie Marzahn-Hellersdorf oder Reinickendorf sind ebenfalls von steigendem Grundwasser gebeutelt.“
Doch davon will der Senat nichts wissen. Er wolle den Betrieb der Brunnenhebe-Anlage nicht als sogenanntes „öffentliches Interesse“ anerkennen. Darauf wiederum werden sich weder der SGV-Verein noch die CDU-Fraktion Neukölln einlassen.
Sandra S. Schmid

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SON 02 2019

BGH erleichtert Kündigung bei Mietrückständen

Wenn ein Mieter an zwei aufeinander folgenden Monaten seine Miete nicht zahlt, kann er gekündigt werden. Allerdings wird die fristlose Kündigung unwirksam, sobald der Mieter die Miete zügig nachzahlt. Der Vermieter kann auch dann noch den Mietsvertrag fristlos kündigen, wenn der Mieter über eine längere Zeit mit zwei Monatsmieten im Rückstand bleibt. Das könnten auch ungeklärte Mietsrückstände sein. Allerdings sollte der Mieter vorher mit einer Zahlungsfrist schriftlich abgemahnt werden. Der Vermieter muss dabei die Fakten beilegen und auf sein Kündigungsrecht hinweisen. So hat das Landgericht Hamburg eine Kündigung für unwirksam erklärt, weil der Vermieter versäumt hatte, den Zahlungsrückstand im Kündigungsschreiben genau anzugeben (AZ 316 S 43/03). In einem anderen Fall betrachtete das Landgericht Berlin (AZ 64 T 57/08) eine fristlose Kündigung als unwirksam, weil der Kündigungsmitteilung nicht zu entnehmen war, auf welche Zeiträume der Zahlungsverzug sich stützte.
Vermieter, die unzuverlässige Mieter loswerden wollen, kündigen in solchen Fällen besser gleich doppelt, fristlos und vertragsgerecht. In einem Fall in Berlin hatten zwei Mieter allerdings gegen diese Praxis geklagt. Sie waren der Meinung, mit der Begleichung der Mietsschulden seien auch die ordentlichen Kündigungen vom Tisch. Dies sah der Bundesgerichtshof anders. Er entschied zugunsten des Vermieters. Die ordentliche Kündigung bleibe weiter bestehen. Allerdings kann es vorkommen, dass Gerichte in jedem Einzelfall entscheiden, ob eine Pflichtverletzung der Mieter eine solche grundsätzliche Vertragsauflösung zulässt.

dkr.  

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SON 12 2018  

Wassermanagement

Das Wassermanagement des EGR wünscht allen seinen Mitgliedern und Freunden ein frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2019. Wir bedanken uns auch für die gute Zusammenarbeit mit Frau Schwarzer, Herrn Weniger, Herrn Schenk und anderen vom SVG sowie Herrn Langer (SOS Grundwassernotlage in Berlin Rudow und Johannisthal) und dem EGR Buckow. Auch für das Jahr 2019 werden wir gemeinsam die Grundwasserproblematik angehen und der Erfolg wird uns sicher sein!

Michael Silbiger (Bevollmächtigter des EGR)

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SON 12 2018/1  

Handwerker-Empfehlungen

Wir hatten vor einiger Zeit in diesem Mitteilungsblatt unsere Mitglieder aufgefordert uns Handwerker, mit denen sie gute Erfahrungen gemacht haben und die sie weiterempfehlen können,  zu nennen. Auf eine kleine Anzahl solcher Handwerker können wir nun an dieser Stelle verweisen. Die hier genannten Empfehlungen sind aber nur die, die das jeweilige Mitglied zu einem bestimmten Zeitpunkt und bei einer ganz bestimmten Beauftragung gemacht hat. Es ist darum äußerst wichtig, dass man vor einer Auftragserteilung immer wenigstens einen weiteren Auftragnehmer zur Abgabe eines Angebotes auffordert. Jeder Auftragnehmer sollte sich vor Ort den Umfang eines möglichen Auftrages ansehen. Nur so schützen Sie sich vor Unannehmlichkeiten während und nach einer Auftragserledigung. Haben Sie am Schluss ähnliche gute Erfahrungen gemacht, teilen Sie uns das bitte mit.
Für Garten- und Landschaftsbau, sowie Pflasterarbeiten aller Art (auch Naturstein) ist hier Herr Jörg Aufderheide, Tel. 0174 / 7 52 44 82, der soll einfach Spitze sein.
Zuverlässig, schnell und sauber in der Ausführung soll die Firma Bauduin und Kästner,  Tel. 0178 / 3 12 48 69 sein.
Für Maurerarbeiten aller Art empfehlen Mitglieder Herrn Bernd Schmolinski, ein älterer Herr der "alten Schule". Tel. 0172 / 1 01 61 44.
Aufs Dach steigt Ihnen die Duttig GmbH, Tel. 03379 / 3 22 88 40, zu einem super Preis-Leistungsverhältnis.
 Auch die Fa. Lüttig tut es ihm nach, führt aber auch Klempnerarbeiten aus, Tel. 030 / 39 20 86 98.
Der Installationsmeister Winfried Schütt bietet Arbeiten an Gas- und Sanitäranlagen, Abflussreinigungen, Etagenheizungen, sowie den Bad- und Küchenumbau an,               Tel. 0177 / 5 10 33 94.
Herr Christian Goth, Tel. 030 / 5 32 85 25, leistet Arbeiten in der Bautischlerei und an Fenster und Türen.
Zu Problemen Ihrer Feuerstätte, bzw. muss Ihr Schornstein gefegt werden, erledigt dies Frau Jesseca Baschin, Tel. 0163 / 2 44 70 53, gut und zuverlässig.
Haben Sie viel Abfall zu entsorgen, wenden Sie sich an den  Containerdienst Easy,        Tel. 030 / 67 06 68 50.
Für Arbeiten aller Art empfehlen wir Herrn André Moll, Bauservice, Tel. 0177 / 4 77 25 49.
Der Vorstand

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SON 12 2018/2

Die Biotonne kommt

Gemäß der EU-Vorgaben wird nun auch im Land Berlin zum 1. April 2019 die Biotonne für alle Grundstückseigentümer verpflichtend eingeführt. Dies trifft besonders die Eigentümer von Ein- bzw. Zweifamilienhäuser, da diese die Kosten dafür allein tragen.
Zurzeit erhalten alle Grundstückseigentümer von der BSR eine schriftliche Mitteilung darüber. Dies geschieht in erster Linie mit dem Ziel den Bedarf an Biotonnen festzustellen. Da alle Eigentümer nach EU-Recht verpflichtet sind, künftig den anfallenden Bio-Abfall einer Kompostierung zuzuführen, ist es unabdingbar, die beigefügten Antwortkarten ausgefüllt zurück zu schicken. Auf dieser Karte kann derjenige, der seine Bioabfälle, wie schon in der Vergangenheit, selbst kompostiert, dies der BSR mitteilen. Nach derzeitigen Stand ist nicht davon auszugehen, dass die BSR dies stadtweit kontrolliert.
Eine Kosteneinsparung ergibt sich aus der Möglichkeit die Nachbarschaftstonne der BSR für den Hausmüll zu ordern. Hierbei teilen sich zwei nebeneinanderliegende Grundeigentümer eine Mülltonne. Ob das für die Biotonne auch möglich ist, muss man in Erfahrung bringen.
Dieter Rentz

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SON 12 2018/3

Eigentumswohnung / Das Hausgeld

Mit diesem Artikel wollen wir einmal ein Thema aufgreifen, das unsere Mitglieder betrifft, die "nur" eine Eigentumswohnung, und wie allgemein angenommen wird, kein Grund und Boden besitzen. Doch dieses ist schon mal falsch. Besitzer von Eigentumswohnungen haben Grund und Boden, wenn auch nur einen ganz kleinen Anteil an der  Fläche auf der das Haus steht in dem sich ihre Eigentumswohnung befindet. Neben diesem gibt es noch Gemeinschaftseigentum, wie das Treppenhaus, Flure, Müllplätze oder -keller, die Gartenanlage, die Heizanlage, etc.. Dies verursacht natürlich Kosten, an denen sich alle Eigentümer einer solchen Immobilie beteiligen müssen. Damit sind aber noch nicht alle Nebenkosten genannt. Eine Eigentumsanlage muss verwaltet werden. Dies leistet ein von der Eigentümergemeinschaft bestellter Verwalter, der natürlich auch bezahlt werden will. Wie bei jeder Wohneinrichtung sind Kosten für die Straßenreinigung, Müllbeseitigung, den Schornsteinfeger, die Brennstoffbesorgung für die zentrale Heizung, die sonstigen Betriebskosten für das Gemeinschaftseigentum, eventuell der Lohn für einen Hausmeister, wenn vorhanden, aufzubringen. Nicht vergessen werden dürfen die erforderlichen Rücklagen für die Instandhaltung. Da kommen dann schnell monatlich einige hundert Euro zusammen, die, zusammengefasst, das Hausgeld ergeben. Zum Glück haben die Wohneigentümer bei der Höhe des Hausgeldes ein Wörtchen mitzureden. Es ist zwar Aufgabe des Hausverwalters die Betriebskosten zu berechnen und einen Wirtschaftsplan zu erstellen. In der Jahresversammlung beschließen dann die Eigentümer den Wirtschaftsplan, auf dessen Grundlage dann das Hausgeld kalkuliert wird. Die Höhe des Hausgeldes richtet sich dann in der Regel für jeden Eigentümer nach seinem Eigentumsanteil. Hier werden Regelungen in der Teilungserklärung herangezogen. Bei  den Instandhaltungsrücklagen gehen dann häufig die Meinungen der Eigentümer weit auseinander. Einige meinen man braucht überhaupt keine Rücklagen machen, denn der Gesetzgeber schreibt dies nicht vor. Doch diese Einstellung ist falsch. Rücklagen sollten immer gemacht werden. Einen Richtwert über die Höhe dieser Rücklage liefert die 2. Berechnungsverordnung. Maßgeblich ist das jeweilige Alter der Immobilie und die Größe des Sondereigentums. Für eine 100 m² Wohnung in einer Eigentumsanlage, die vor 22 Jahren entstanden ist, sollten ca. 880,- € jährlich eingezahlt werden. Ist das Gebäude 32 Jahre alt, sind ca. 1.400,- € sinnvoll. Instandhaltungsrücklagen sind  immer zu empfehlen. Es ist Teil des Hausgeldes, das der Eigentümer dem Verwalter überweist. Der Verwalter muss die eingezahlten Reserven sicher und getrennt vom Konto für die Betriebsausgaben anlegen. Wichtig ist, dass die Mittel für Reparaturen stets kurzfristig zur Verfügung stehen.

Dkr

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SON 11 2018

Für unser schon traditionelles Eisbeinessen haben wir zwei Termine festgelegt:
Freitag, 16.11.2018 und Sonnabend, 17.11.2018
jeweils 18:00 Uhr
(Alternativ gibt es Blut- und Leberwurst
mit Kartoffeln und Sauerkraut)

Zum Alten Krug
Inh. Jasmin Plantikow
Alt-Rudow 59
12355 Berlin
http://www.meinberlin-erleben.de/files/images/eisbein_mit_sauerkraut.jpg
Das Eisbein kostet € 11,90 / Blut- und Leberwurst € 8,90
 Anmeldungen bitte bei Lothar Quaas - Tel.: 6618998

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SON 11 2018/01

Dichtigkeitsprüfungen von Grundstücksentwässerungsanlagen

Vor wenigen Tagen erhielt ein Mitglied von den Berliner Wasserbetrieben (BWB) eine schriftliche Mitteilung, dass sie die Grundstücksentwässerungsanlage inspizieren möchten. Das Mitglied, verunsichert, wandte sich an uns. Wir recherchierten im Internet und stießen auf einen Sachverhalt, der auch für uns neu war. Man muß dazu wissen, dass die Begutachtung mit der Tatsache zu tun hatte, dass das Grundstück des Mitgliedes im Wasserschutzgebiet, nahe dem Wasserwerk Johannistal (WJ), liegt. Grundstücks-entwässerungsanlagen können aber auch sonst einer Dichtigkeitsprüfung unterzogen werden, wie im Folgenden ausgeführt wird.
Systemskizze Grundstücksentwässerung.jpgIn einer Veröffentlichung der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (SenUVK) wird darauf hingewiesen, dass Grundstücksentwässerungsanlagen dicht sein müssen und dürfen nach den allgemeinen anerkannten Regeln der Technik, wie z. B. DIN-Normen und Arbeitsblätter der technisch-wissenschaftlichen Vereinigung (DWA), er-richtet, betrieben und unterhalten werden. Nach § 61 Abs. 2 WHG ist der Betreiber einer Abwasserwasseranlage verpflichtet, ihren Zustand, ihre Funktionsfähigkeit, ihre Unterhaltung und ihren Betrieb selbst zu überwachen. Diese Regelung gilt bundesweit und somit auch im Land Berlin.
Dazu eine allgemeine Beschreibung der gesamten Abwasserkanalanlage bis zur öffentlichen Kanaleinleitung. Der Zuleitungskanal wird in zwei Abschnitten aufgeteilt. nämlich dem Hausanschluss, von der Grundstücksgrenze bis zur Einleitung in das öffentliche Kanalnetz, und der Grundstücksentwässerungsanlage, von allen Einleitungspunkten bis zur Grundstücksgrenze.
Grundleitungen sind also alle Kanalabschnitte, die das im Gebäude und auf dem Grundstück anfallende Abwasser bis zur ersten Reinigungsöffnung auf dem Grundstück oder, sofern keine Reinigungsöffnung vorhanden ist, bis zur Grundstücksgrenze führen. Die Verantwortung für Bau, Betrieb, Instandsetzung und Finanzierung von Grundleitungen obliegen grundsätzlich dem Grundstückseigentümer.
Das im Gebäude und auf dem Grundstück anfallende Abwasser wird über die Grundleitungen und den Hausanschlusskanal zum öffentlichen Kanal abgeleitet. Der Hausanschlusskanal besteht aus dem Abschnitt vom Einbindepunkt in den öffentlichen Straßenkanal bis einschließlich der ersten Reinigungsöffnung (Hausanschlusskasten/ Revisionsschacht) auf dem Grundstück. Sofern kein Hausanschlusskasten vorhanden ist, endet der Anschlusskanal an der Grundstücksgrenze. Unbeschadet der eigentums-rechtlichen Zuordnung des Hausanschlusskanals und der damit verbundenen Kostentragungspflicht liegt die betriebliche Zuständigkeit für den gesamten Hausan-schlusskanal bei den BWB. Die Wasserbehörde kann sich entsprechende Nachweise vom Grundstückseigentümer vorlegen lassen.
In Berlin besteht eine ausdrückliche Pflicht zu Dichtigkeitsprüfungen bisher nur in Wasserschutzgebieten (WSG). Für die WSG ist je nach Schutzzone eine regelmäßige Prüfung der Abwasseranlagen in den jeweiligen Schutzgebietsverordnungen festgelegt. Weitergehende  länderspezifische Regelungen gibt es derzeit nicht.
Eine Dichtigkeitsprüfung erfolgt entweder mit Wasser oder Luft nach DIN EN 1610. Optische Prüfungen mittels einer Fernsehkamera werden nicht anerkannt.
Dichtigkeitsprüfungen der Grundleitung auf dem Grundstück des Grundeigentümers dürfen nur die BWB oder Sachverständige der Industrie- u. Handelskammer (IHK), der Handwerkskammer (HK), Inhaber des entspr. RAL-Gütezeichens der Gütegemeinschaft "Güteschutz Kanalbau", der Gütegemeinschaft "Grundstücksentwässerung" vornehmen. Die Kosten für eine solche Prüfung trägt der Grundstückseigentümer. Öffentlich bestellte Sachverständige können bei der IHK bzw. HK erfragt werden. In keinem Fall sollte man einen am Grundstückstor klingelnden Handwerder einen Auftrag erteilen, die sich leider in letzter Zeit in einer solchen Angelegenheit beim Grundstückseigentümer melden.
Dkr

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SON 10 2018  

Wie sichere ich meine Immobilie?

Unter diesem Thema hatten wir im August zu einer Mitgliederversammlung eingeladen. Es war beabsichtigt, den Ausführungen eines Referenten des Landekriminalamtes der Berliner Polizei zu zuhören. Leider erhielten wir von der Präventivabteilung der Behörde kurzfristig eine Absage. Da wir jedoch auch einen Ko-Referenten von der Firma Sectra Sicherheitstechnik zu diesem Thema eingeladen hatten, war die Veranstaltung halbwegs gerettet.
Es wurde über die unterschiedlichen Methoden und Praktiken eines Einbruchs berichtet. Schon einfache Verhaltensweisen der Eigentümer einer Immobilie können einen Einbruch erschweren. Beispielsweise bei Abwesenheit kein Fenster gekippt lassen, Haus- und Nebentüren abschließen, bei längerer Abwesenheit, beispielsweise Urlaub,  den Nachbarn davon informieren, zur  Nachtzeit die Außenfront des Hauses gut ausleuchten, im Haus mittels Schaltuhren in den einzelnen Räumen eine Anwesenheit simulieren, den Briefkasten nicht überquellen lassen, Nachbarn oder Freunde sollten in unregelmäßigen Abständen auf dem Grundstück oder im Haus eine Anwesenheit deutlich zeigen. Dies wären nur einige wenige Vorsichtsmaßnahmen. Darüber hinaus lassen sich mit wenigem finanziellen Aufwand Fenster und Türen gegen Aufbrechen sichern. Hier helfen schon abschließbare Griffe, die mit wenig handwerklichen Aufwand nachgerüstet werden können. Bewegungsmelder, durchdacht angebracht, sind weitere vorbeugende Maßnahmen. Es gibt auch Geräte die laufende Fernseher nachahmen. Auch Hundegebell kann mittels eines Gerätes erzeugt werden. Der finanzielle Aufwand hängt immer von der Effektivität des Schutzes ab. Die Summen hierfür können in die Tausende gehen. Die Technik hat sich enorm weiterentwickelt. So gibt es heute eine Technik, die umfangreiche Kabelverlegungen völlig überflüssig machen. Solch ein Gerät wurde auf der Informationsveranstaltung vorgestellt. Diese Technik arbeitet mittels Funk- und Messtechnik. Dadurch wird der Zustand im Gebäude erfasst. Verändern sich die erfassten Zustände im Haus und an dessen Hülle, beispielweise wird eine Tür oder Fenster geöffnet, löst das Gerät einen Alarm aus. Ein optimaler Schutz. Jedoch darf man sich keiner Illusion hingeben, einen hundertprozentigen Schutz gibt es nicht. Man muss immer abwägen was einem das persönliche Eigentum wert ist.
Dieter Rentz

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SON 10 2018

Die verkehrsberuhigten Zonen

30-Ende.jpg
Alle Kraftfahrer müssten diese Verkehrszeichen kennen. Das rechte steht immer am Beginn einer verkehrsberuhigten Zone und zwar wie alle anderen Verkehrszeichen in Fahrtrichtung rechts. Es weist somit immer auf den Beginn einer verkehrsberuhigten Zone hin. Dieses Schild hat, anders als andere Zeichen, auch eine Rückseite. Wie nebenstehend abgebildet, steht es immer in Fahrtrichtung links. Es gilt für den in Gegenrichtung rechtsfahrenden Verkehr und zeigt das Ende der verkehrsberuhigten Zone an. Die erlaubte Geschwindigkeit ist immer dann aufgehoben, wenn man das linke Zeichen passiert hat.
30-Anfang.jpg

In Rudow gibt es sehr viele verkehrsberuhigte Zonen, zum Wohle der Anlieger eingerichtet. Das Blumenviertel ist mit das Größte Gebiet. Im folgen das Geflügel-, das Handwerker-, das Frauen-, das Musikerviertel und noch einige kleine Wohnbereiche.
Leider werden beide Verkehrszeichen von sehr, sehr vielen Verkehrsteilnehmern in den Zonen  missachtet. Unerklärlich, denn der größte Teil dieser Fahrzeuglenker wohnt in den jeweiligen Zonen und kommt, zu Hause angekommen, selbst in den Genuss dieser sinnvollen Anordnung. Wir sind überzeugt, Sie, der diese Zeilen gerade liest, lenkt sein Fahrzeug mit der erlaubten Geschwindigkeit durch die o. Wohnbezirke. Rasen tun die anderen. Trotzdem muss was gegen diese Rücksichtslosigkeit unternommen werden.
Wir werden bei dem nächsten Besuch des Bezirksbürgermeisters Herrn Hikel im November deutliche Forderungen zur Einhaltung und Überwachung der Zonengeschwindigkeit stellen. Da über die Jahren der Verkehr allgemein zugenommen hat, bedingt durch immer mehr zugelassene Fahrzeuge und der unaufhaltsame Verdichtung in den Wohngebieten, ist es unabdingbar, dass die Einhaltung der o. Verkehrsanordnung seitens der Behörden stärker kontrolliert wird. Als Sofortmaßnahme sind Geschwindigkeitsmessungen an wechselnden Orten in den Wohnbereichen, und zwar über den ganzen Tag und auch einen längeren Zeitraum, denkbar. Es hat ja schon einmal eine ähnliche Maßnahme gegeben, da wurden mobile Anzeige-Einrichtungen im Ehrenpreisweg ausgestellt. Diese zeigten die jeweilige Geschwindigkeit des vorbeifahrenden Fahrzeuges an. Doch hat diese Maßnahme gar nichts  gebracht. Hier müssen erzieherische Maßnahmen greifen.
Dieter Rentz

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SON 09 2018  

90Jahre Kleintierzucht in Rudow

1921 wurde der heutige Eigenheim und Grundbesitzerverein Rudow e.V. unter dem Namen Siedlerverein Neu Rudow gegründet. Eigenheim-oder Kleingartenbesitz hat schon immer Kleintierzucht begünstigt.
So wurde dann 1928 die Kleintierzüchtergruppe im Eigenheim und Grundbesitzerverein, heute Kleintierzüchtergruppe D34 Berlin Rudow fester Bestandteil des o.a. Vereins. Die Züchter von Kleintieren aber auch Ziegen und Schafen trugen besonders während der Kriegs und Nachkriegszeit zur Verbesserung der Versorgung mit proteinreicher Nahrung bei.
Die während des Krieges und danach geltenden Vorschriften, führten zu erheblichen Einschränkungen von Zucht und Vereinstätigkeit: bei Haltung von mehr als 2 Hennen pro Person mussten pro Tier 40 Eier abgeliefert werden, es durften nur 2 Zuchthäsinnen ohne Abgabe gehalten werden.
Es ging aber wieder aufwärts. 1947 fand die 1. Kleintierschau statt. 1948 erstmalige Teilnahme an der Grünen Woche. 1952 hatte die Kleintierausstellung 3000 Besucher. 1957 Einweihung des Vereinshauses in der Neuköllner Str. 297. 1975 Gründung einer Jugendgruppe  Eduard Rasmussen ist der Gruppenleiter. 1981 wurde die Frauengruppe d34 gegründet seit dieser Zeit von Gabi Rasmussen geleitet wird, 1987 1. Rudower Hähnewettkrähen, 1998 Teilnahme an den Feierlichkeiten anlässlich 625 Jahre Buckow und Rudow.
Bereits seit 1961 bis in die heutige Zeit aufgetretene Tierseuchen führten zu Problemen bei Zucht und Vereinsarbeit.
Durch viele erfolgreiche Veranstaltungen (Hähnewettkrähen, Sommerschau u.a.) hat sich der Verein auch über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Der Verein zählt z.Z. 66 Mitglieder unter dem seit 1986 anhaltenden Vorsitz von Eduard Rasmussen (Vereinsmitglied seit 1969). Weitere Infos können in unserer Chronik im Internet nachgelesen werden.

Imme/Schulz D34

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SON 07 2018

Die Immobilie verkaufen

Ein großer Teil unserer Mitglieder ist in die Jahre gekommen. Für viele ist die eigene Immobilie, auch bei einer Eigentumswohnung, in der Zwischenzeit zu einer großen Belastung geworden. Sind Erben da, lässt sich die Erhaltung und Pflege der Immobilie, leicht auf die Nachkommenschaft übertragen. Hier gibt es niedrige Hürden. Da sind z. B. die Schenkung, eventuell mit einem Nießbrauch, die zusätzliche Eintragung ins Grundbuch, eine allgemeine oder auch spezielle notarielle Vereinbarung u. a..                    Soll allerdings die Immobilie zur allgemeinen Absicherung der Altersentwicklung herhalten, dann muss die Immobilie veräußert werden.
Und nun wird  es etwas unüberschaubar und schwer. Was ist alles in Zusammenhang einer Veräußerung an Unterlagen erforderlich. Hierbei spielt es keine Rolle ob die Immobilie privat oder über einen Makler verkauft werden soll. Für einen Privatverkauf braucht man eine gehörige Portion Wissen, Zeit und großes Verhandlungsgeschick. Hat man dies nicht, benötigt man einen Makler. Grundsätzlich gilt, wenn man sich von einem Makler helfen lässt, schont man seine Nerven. Wenn auch die Marktsituation für eine Immobilienveräußerung zur Zeit sehr günstig ist, kann man bei einer Eigeninitiative einiges falsch machen. Oft holen Privatverkäufer nicht das Optimale aus dem Objekt heraus. Ist der Preis zu hoch angesetzt, bleiben die Interessenten aus. Setzt man den Preis zu niedrig an, verschenkt man Geld. Damit stellt sich die erste Frage, die der Wertschätzung. Eigentümer mit Veräußerungsabsichten sollten über Monate die Anzeigen auf den Immobilienportalen verfolgen. Dies ist allerdings nicht ganz leicht, fehlen hier doch vergleichbare Kriterien, die da sind, ähnliches Objekt, Baujahr, baulicher und technischer Zustand, Größe und Lage des Grundstückes, das Wohnumfeld, Bauart der Immobilie, u. v. a. m.. Bei aller umsichtigen Betrachtung fehlen alle die Objekte, die im Bekanntenkreis durch Empfehlung weitergereicht oder von Maklern gleich an vorgemerkte Interessenten veräußert werden. Es ist daher immer ratsam den Wert der Immobilie professionell bestimmen zu lassen. Dies muss nicht immer ein Makler sein, der die Immobilie veräußern soll, es reicht auch wenn man sich eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen bedient. Den muss man allerdings dann bezahlen. Ein Kurzgutachten gibt es für einige hundert Euro. Besteht ein vertrauensvolles Verhältnis zur eigenen Hausbank, bekommt man von der u. U. sogar ein kostenloses Gutachten.
Steht der Wert der Immobilie fest gilt es die zweite Hürde zu nehmen. Man benötigt einen Ordner voller Papiere. Gut vorbereitet ist man, wenn nachstehende Unterlagen vorhanden sind.
Ein Grundriss, Gebäudeschnitte und Ansichten. Sind die nicht vorhanden, können sie von einem Fachmann erstellt werden. Dazu gehören auch eine Berechnung der Wohnflächen und des umbauten Raumes. Wichtig sind ein Grundbuchauszug und eine Flurkarte. Hat man die nicht mehr, muss man sich diese Unterlagen bei Katasteramt besorgen. Ferner sind Fotos und eine Baubeschreibung wünschenswert. Die Gebäude-versicherungspolice sollte auch nicht fehlen. Grundbesitzabgabebescheide (Grundsteuerbescheid) sollten auch zur Hand sein. befindet sich in der Immobilie eine Einliegerwohnung hatte man ja ohnehin jährlich eine Nebenkostenabrechnung zu erstellen. Die fügt man auch in dem Ordner ein. Unbedingt wichtig ist ein Energieausweis. Diesen erstellt der Schornsteinfeger. Für  die Veräußerung einer Eigentumswohnung sind zusätzlich eine Teilungserklärung vorzulegen. Meist hat die Eigentümergemeinschaft einen Verwalter eingesetzt. Hierzu gibt es dann einen Verwaltervertrag. Dem Verwalter obliegt es einen Wirtschaftsplan zu erstellen. Dieser sollte auch bereit gehalten werden, genauso wie die letzten Protokolle der Eigentümerversammlung, der Hausordnung und ein Auszug des Rücklagenkontos. War die Wohnung vermietet, darf der Mietvertrag nicht fehlen.
Nun kommt der nächste Schritt. Die Interessenten wollen das Objekt sehen. Weil man sich vielleicht gegenüber Fremden gehemmt fühlt, aber sich auch selber absichern möchte, sollte man einen Bekannten zu allen Besichtigungen hinzu bitten. Auch wenn man einen Makler mit der Veräußerung beauftragt hat, sind Vertrauenspersonen bei der Besichtigung unabdingbar. Sie  sind u. U. wichtige Zeugen. Übrigens ein seriöser Makler prüft im Vorfeld ob sich ein Kaufanwärter die Immobilie leisten kann und wird eine Finanzierung- bestätigung verlangen. Sind alle die hier genannten Kriterien erfüllt, geht es zum Notar. Der wird einen schriftlichen Vertrag aufsetzen, den Käufer und Verkäufer durch Unterschrift besiegeln. Falls in der Eigentumsübertragung ein Makler eingebunden war, erhält dieser sein Honorar, in der Regel von drei bis sechs Prozent der Kaufsumme. Dieses Honorar zahlt traditionell der Käufer, in manchen Regionen teilen sich Käufer und Verkäufer diese Kosten. Das Veräußerungsobjekt geht mit der Eintragung ins Grundbuch, vom Amtsgericht vorgenommen, rechtsverbindlich in den Besitz des Käufers über. Wenige Tage danach haben Sie die Kaufsumme auf Ihr Konto.
Bei der Schlüsselübergabe sollten Sie aber unbedingt eines nicht vergessen. Legen Sie  dem neuen Besitzer nahe eine Mitgliedschaft im Eigentum- und Grundbesitzerverein Rudow e. V. anzustreben.

Dieter Rentz

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SON 07 2018

Rudow verschlampt ...

Jahr für Jahr das gleiche Bild. Rudow wird nicht mehr gepflegt. Dabei zahlen wir Jahr für Jahr erhebliche Beträge an Grundsteuer und Straßenreinigungsgebühren. Es passiert nur etwas, wenn man erheblichen Druck macht, bspw. mit der Androhung auf Aussetzung von Zahlungen. Oftmals weiß man allerdings nicht, wer für welche Fläche des Straßenlandes zuständig ist und es fehlen die Angriffspunkte. Man gewinnt zunehmend den Eindruck, dass dieses Absicht ist. Es waren doch die Rudower Siedler und Grundeigentümer die den Ortsteil Rudow zu dem gemacht haben was er heute ist. Jedenfalls haben wir erheblich dazu beigetragen. Darum haben wir auch noch heute einen berechtigten Anspruch, dass unsere Wohngegend sauber und ansehnlich ist. Wir halten unser Eigentum ja auch sauber und gepflegt. Nur die Kommune verweigert sich. Dies ist nicht rechtens, denn wir zahlen ja noch dafür, wie bereits oben erwähnt. Wir fordern die Verwaltung und ihre nachgeordneten Einrichtungen auf, ihrer Verpflichtung nachzukommen. Diese Forderung werden wir auch dem Bezirksbürgermeister Herrn Martin Hikel bei seinem nächsten Besuch im November mit allem Nachdruck vortragen.

Dieter Rentz (2. Vors.)

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SON 05 2018

Erkennen Sie hier den Unterschied?

Ganz sicher. Es sind zwei Kreuzungen im Blumenviertel. Links die Kreuzung Konradenstr./Ehrenpreisweg und rechts die Kreuzung Krokus-/Prierosserstr. Die linke ist mit großem Aufwand umgebaut worden. Man hat die Bordstein-kanten abgesenkt. Eine Maßnahme, die bei den vielen Fußgängern und Behinderten, die hier tagtäglich die Kreuzung passieren, unumgänglich war. Nur vermissen wir die vielen Fußgänger. Hat jedenfalls eine Menge Geld gekostet. Geld, das man besser für die Kreuzung im rechten Bild ausgegeben hätte. Hier wird immerhin im wöchentlichen Rhythmus ein Teerklecks nach dem anderen verschmiert. Wir hatten unsere Bürgermeisterin auf unserer Novemberversammlung intensiv auf den unhaltbaren Zustand dieser Kreuzung aufmerksam gemacht. Sie hatte sogar mündlich versprochen, sich umgehend darum zu kümmern. Noch ist nichts geschehen. Jedoch gehen hier täglich sehr viele Passanten über die Kreuzung. Auch Radfahrer kommen oft in tiefe Löcher. Motorisierte Fahrzeuge rumpeln täglich mit überhöhter Geschwindigkeit über die Schlaglöcher. Vielleicht liegt dieser Vorgang noch als Hinterlassenschaft auf dem Amtsschreibtisch und ihr Nachfolger wird sich, wenn er sich in sein Amt eingearbeitet hat, darum kümmern. Wir haben die Hoffnung nicht verloren und warten auf ein Wunder.

Dieter Rentz (2. Vors.)

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SON 03 2018

Wochenendfahrt vom 27.07. – 29.07.2018 nach Görlitz

Die Planung für unsere Wochenendfahrt vom 27.07. – 29.07. nach Görlitz ist jetzt abgeschlossen. Hier nun weitere Informationen: Unser Bus wird am Freitag, dem 27.07. – 07:45 Uhr am Vereinshaus bereitstehen. Plätze sind nicht reserviert. Der Einstieg erfolgt wie auch in den vergangenen Jahren nach Aufruf in Reihenfolge der Anmeldung. Die Abfahrt ist für 08:00 Uhr vorgesehen. Unser erster Stopp ist für etwa 10:30 Uhr im Museumsdorf Erlichthof in Rietschen vorgesehen. Dort werden wir um 12:30 Uhr im Scheunencafé Erlichthof zu Mittag essen. Gegen 14:00 Uhr geht es dann auf direktem Weg nach Görlitz. Nach dem Einchecken im Hotel Europa werden dann unsere Guides die Herren Udo Bröge und Rudolf Hippe zu uns stoßen und die Führung übernehmen. Mit unserem Bus besuchen wir den polnischen Teil von Görlitz und besichtigen dort die Oberlausitzer Gedenkhalle. Danach folgt fußläufig ein Bummel durch die historische Altstadt mit dem Ziel „Zum Nachtschmied“ am Obermarkt. Damit ist das Programm des ersten Tages beendet; natürlich aber erst dann, wenn wir gegessen haben! 
Am Sonnabend machen wir einen Tagesausflug durch das Hirschberger Tal, u.a. mit einem Stadtrundgang in Hirschberg (Jelina Gora). Auf dem Gutshof von Schloss Lomnitz werden wir im Restaurant Alter Stall zu Mittag essen. Kurzer Besuch von Schloss Schildau gegenüber. Danach Fahrt über Erdmannsdorf-Zillertal vorbei am Königsschloss und den Häusern der österreichischen Glaubensflüchtlinge nach Schmiedeberg in den Miniaturenpark und dann zum Schloss Stonsdorf, wo wir zum Kaffeetrinken (Schlesischer Mohnkuchen) einkehren. Der Tag endet dann mit einem Abendessen in Görlitz.
Nach unserem gemeinsamen Frühstück werden wir am Sonntag die Heimreise antreten. Entlang der Lausitzer Neiße werden wir am späten Vormittag Bad Muskau erreichen. Hier werden wir einen mehrstündigen Aufenthalt zur individuellen Gestaltung - ohne Programm - einlegen. (Stadt-, Schloss-, Parkbesichtigung und/oder Besuch des Polenmarktes) Nach einem letzten gemeinsamen Mittagessen geht es dann zurück nach Berlin.
Es ist alles bis ins Detail geplant. Jetzt müssen Sie alle nur noch daran arbeiten, dass es das Wetter gut mit uns meint. Das kann ich leider oder Gottseidank nicht planen oder beeinflussen.

Lothar Quaas

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SON 01 2018

Tagesfahrt am 25.04.2018 nach Hamburg Besichtigung AIRBUS –Werke

Die Planung für diese Tagesfahrt ist jetzt abgeschlossen. Die Abfahrt von unserem Vereinshaus, Neuköllner Straße 297 ist auf 07:30 Uhr festgelegt. Bitte den Personalausweis nicht vergessen!!!
Die Besichtigung ist für 12:50 Uhr gebucht und endet 15:20 Uhr. Bild- und Tonaufnahmen sowie Handybenutzung sind im Werk nicht gestattet. Es sind hohe Sicherheitsstandards gefordert.
(Check-In im Airbus Peri Port 12:30 Uhr. Transfer ins Werk mit unserem Bus. Rundgang und Film im Besucherpavillon. Werksrundgang zu Fuß durch die Teile der Ausrüstungs- und der Endmontage A318/A319/A320/A321. Rundfahrt um den A380 Bereich mit Besichtigung der Strukturmontage und Ausstattungshalle der A380. Transfer zurück zum Haupteingang.)
Unterwegs werden wir um die Mittagszeit ein Drei-Gänge-Menü (Würstchen/ Brötchen/ Senf) gegen den kleinen Hunger zu uns nehmen. Nach der Besichtigung ist ein Stopp bei Kaffee/ Tee und Kuchen eingeplant.
Das Einsteigen in den Bus erfolgt generell nach Aufruf.
Durch die Anmeldung und Zahlung des Kostenbeitrages bestätigen die Teilnehmer an dieser Tagesfahrt, dass es sich um eine privat organisierte Fahrt handelt und weder der Verein noch der Organisator als Veranstalter sind. Es ist somit keine Veranstalterhaftung gegeben. 

Lothar Quaas